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Die Kissinger SPD verpasst eine Chance

Kommentar Von Philipp Schröders
08.01.2019

Die CSU und die Grünen wählen bei ihren Versammlungen die Öffentlichkeit. Warum das gut ist.

Der plötzliche Rückzug von Bürgermeister Manfred Wolf aus gesundheitlichen Gründen hat die Parteien in Kissing unter Zugzwang gestellt.

Die CSU und die Grünen haben dennoch schnell reagiert. Weil sich in den eigenen Reihen bereits mögliche Nachfolger positioniert hatten, können sie nun geschlossen auftreten. Die CSU hat am Montagabend den Anfang gemacht, sich selbstbewusst präsentiert und öffentlich ihren Kandidaten nominiert. Das Interesse ist da, was die zahlreichen Besucher, die nicht stimmberechtigt waren, beweisen. Auch die Grünen haben zu ihrer Nominierung kommende Woche alle Bürger eingeladen.

Die Kissinger SPD wählt einen anderen Weg. Sie wird bei einer Versammlung, zu der nur die Sozialdemokraten aus der Gemeinde eingeladen sind, ihren Kandidaten wählen. Dabei verpasst der Ortsverein eine Chance, sich als offen zu präsentieren. Demokratie lebt auch davon, dass die Bürger Entscheidungsprozesse miterleben. Noch ist es zu früh zu sagen, ob sich das negativ für die SPD bei der Wahl auswirken wird. Den besseren, weil transparenteren Start legen jedoch die anderen Parteien hin.

Lesen Sie dazu den Artikel: Wie Reinhard Gürtner in Kissing punkten will

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