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Die Machtbalance im Friedberger Stadtrat ändert sich

Die Machtbalance im Friedberger Stadtrat ändert sich
Kommentar Von Thomas Goßner
16.03.2020

Plus Trotz geringer Verschiebungen könnte die Wahl erhebliche Folgen für die Friedberger Stadtpolitik haben.

Zwei Sitze mehr für die Grünen, ein zusätzlicher für die Freien Wähler, dafür Verluste bei CSU und SPD: Es sind keine großen Verschiebungen, doch sie könnten sich doch erheblich auf die Machtbalance im Friedberger Stadtrat auswirken.

Denn allen Beteuerungen zum Trotz gehen die Sozialdemokraten erheblich geschwächt aus den Stadtratswahlen hervor. Nicht nur zahlenmäßig hat die Fraktion verloren, auch die politische Erfahrung ist mit dem neuen Team weitgehend dahin.

Kuschelkurs hat der Friedberger CSU nicht geholfen

Dagegen muss die CSU einsehen, dass ihr Kuschelkurs der vergangenen sechs Jahre nichts gebracht, sondern sogar noch Wählerstimmen gekostet hat. Zu oft hat sie dem planlosen Treiben an der Stadtspitze fatalistisch zugesehen, um vom Wähler als Motor der ins Stocken geratenen Politik wahrgenommen zu werden. Zu Recht spricht der Stadtverbandsvorsitzende Losinger von einer „müden Fraktion“.

Die Machtbalance im Friedberger Stadtrat ändert sich

Die erfolgreichen Grünen und die erstarkten Freien Wähler lassen bereits durchblicken, dass es im neuen Stadtrat zu einer härteren Gangart kommen könnte. Gemeinsam mit einer wiedererwachten CSU wären sie in der Lage, Friedberg endlich voranbringen.

Lesen Sie dazu den BerichtZwei Große lassen in Friedberg Federn, zwei Kleinere legen zu

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16.03.2020

Darf ich diesen Kommentar frei übersetzen:
die dummen Friedberger Wähler haben sich einen Bürgermeister gewählt, der planlos agiert und dringend Tritte in den Allerwertesten braucht.
Oh Gott, Herr Goßner!

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