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Mering

21.01.2019

Ehefrau sticht auf Mann ein: Wie geht es dem Opfer?

Eine Frau aus Mering ist im Gefängnis. Sie soll versucht haben, ihren Mann mit einem Messer zu erstechen.
Bild: Felix Kästle, dpa (Symbolfoto)

Eine Frau hat in Mering laut Polizei mit einem Messer auf ihren Mann eingestochen. Bisher gibt es keine Angaben zum Motiv. Wie geht es dem Verletzten?

Nach dem Beziehungsstreit am Donnerstagabend in Mering befindet sich die Tatverdächtige weiterhin in Untersuchungshaft. Laut den Angaben der Polizei war es gegen 19 Uhr bei dem Paar, das schon seit mehreren Jahren in Mering lebt, zu einem Streit gekommen.

Offensichtlich eskalierte die Auseinandersetzung. Denn die 61-jährige Frau stach ihrem 68-jährigen Lebensgefährten laut Polizei mehrmals mit einem Messer in den Bauch. Die Frau wurde noch am Donnerstag etwa eineinhalb Stunden nach der Tat in der Nähe ihres Zuhauses von der Polizei gefunden. Sie ließ sich widerstandslos festnehmen.

Messerattacke in Mering: Haftbefehl wegen versuchten Mordes

Am Freitag wurde die Meringerin dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Matthias Nickolai, Sprecher der Staatsanwaltschaft Augsburg, sagt: "Zum Motiv will ich noch keine Angaben machen, auch das ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen." Diese sollen nicht gefährdet werden.

Der 68-Jährige trug von der Attacke offenbar mehrere Stichwunden im Bauchraum davon. Diese waren nach Informationen der Polizei nicht lebensgefährlich. Er wurde ins Friedberger Krankenhaus gebracht. Inzwischen konnte er laut Oberstaatsanwalt Nickolai wieder entlassen werden. (schr-)

Lesen Sie auch den Bericht: Nach Mordversuch in Mering: Wenn Frauen zu Täterinnen werden

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