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CSU

03.03.2017

Ein optimistischer Blick auf den Landkreis

Beim politischen Aschermittwoch in Kissing lobt Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko die Entwicklung der Region

Vom Bau der Osttangente bis zur Flüchtlingspolitik spannt der bayerische Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko beim politischen Aschermittwoch in Kissing den Bogen. Gastgeber ist die örtliche CSU, deren Vorsitzender Reinhard Gürtner in der Paartalhalle die zahlreichen Besucher begrüßt.

Nach dem traditionellen Fischessen mit musikalischer Begleitung von Karl-Heinz Kralik übergibt Gürtner das Wort an Peter Tomaschko, welcher gleich zu Beginn seiner Rede die Wirtschaftslage im Landkreis lobt. Gründe für den Erfolg sieht der Landtagsabgeordnete unter anderem im Wachstum lokaler Betriebe abseits der Großstädte. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent herrsche im Landkreis Vollbeschäftigung. „Und noch viel wichtiger: Jeder junge Mensch bekommt bei uns eine Beschäftigung, nicht nur in Ballungsräumen, sondern auch in ländlichen Regionen.“ Es müsse aber nicht jedes Kind den akademischen Weg wählen. „Fachkräfte im Handwerk werden gesucht und verdienen mindestens genauso gut wie viele Akademiker.“

Der Zuwachs an Betrieben und die hohe Zahl der Arbeitnehmer im Landkreis schaffe jedoch infrastrukturelle Herausforderungen. Hier geht Tomaschko auf den geplanten Bau der Osttangente als Umfahrungsstraße für die B2 ein: „In erster Linie wollen wir Bürger vor Lärm und Dreck schützen, aber wir müssen auch wirtschaftlich denken“, erklärt Tomaschko. Man müsse mit den Bürgern eine Lösung finden und so deren Ängste nehmen.

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Auch der Wandel der Arbeitswelt durch Digitalisierung bereite vielen Menschen Sorgen. „Manche Branchen fallen ganz weg, andere kommen neu hinzu“, meint der Politiker. Im Rahmen der Initiative „Digital Bonus“ werde man Handwerksbetriebe beraten und bei der Weiterentwicklung unterstützen. Besonders stolz ist Tomaschko auf die Landesausstellung im Jahr 2020. Dank ihr werde das Wittelsbacher Land im Mittelpunkt Bayerns „und darüber hinaus“ stehen. „Im Hinblick auf die Geschichte unserer Region können wir selbstbewusst an diese Sache rangehen“, so der Abgeordnete.

Wichtiger sei ihm jedoch das Thema Sicherheit. Zur Prävention von Einbrüchen werde die Polizei in Zukunft „modernste Software“ nutzen. Jedes Jahr sollen zudem 500 neue Stellen bei der bayerischen Polizei besetzt werden.

Verbesserungsbedarf sieht Tomaschko in der Flüchtlingspolitik. „Ohne Begrenzung der Flüchtlingsströme kann kein erfolgreicher Integrationsprozess stattfinden.“ Ebenso kritisch beurteilt er den zu lockeren Umgang mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, welcher auf deutschem Boden Werbung für seine totalitäre Politik mache. „Bei aller politischen Diplomatie: Manchmal wären deutlichere Worte angenehm“, findet Tomaschko. Foto: Aykut-Can Baytak

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