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16.11.2016

Einstein hatte wieder recht

Dr. Andreas Müller vor Schülern der BO Friedberg.
Bild: Annette Leitschuh

Was sind eigentlich schwarze Löcher? Welche Eigenschaften haben Wellen? Und wie groß ist der Erddurchmesser? Antworten auf diese und andere Fragen hatte der Astrophysiker Dr. Andreas Müller von der Technischen Universität München. Er erläuterte vor Schülern der 12. und 13. Klassen der Ausbildungsrichtung Technik der Beruflichen Oberschule Friedberg anschaulich das Phänomen der Gravitationswellen. Bereits im Jahr 1916 war von Albert Einstein die These aufgestellt worden, dass durch Beschleunigung kosmischer Massen im Weltraum Gravitationswellen entstehen. Es sollte jedoch noch fast 100 Jahre dauern, bis es Forschern, u. a. vom Albert-Einstein-Institut in Hannover, im September 2015 gelang, den wissenschaftlichen Nachweis zu erbringen. Dr. Andreas Müller erklärte dazu, dass Gravitationswellen nur geringe Verformungseffekte auslösen und andere Störeffekte, wie z. B. Wärme oder seismische Prozesse, sehr viel heftiger ausfallen. Durch direkte Fragen und einfache Versuche wurden die Schüler angesprochen und konnten die Tragweite dieser Entdeckung verstehen: Ab sofort ist es möglich, kosmische Signale zu messen und so die Phänomene des Weltraums immer mehr zu erklären.

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