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Landesliga Südwest

25.08.2018

Es wäre Zeit für einen Heimsieg

Einen einzigen Punkt holten die Meringer Fußballer bislang auf eigenem Platz – und den beim 0:0 gegen Aystetten. Einen weiteren Ausrutscher möchten Daniel Zweckbronner (rotes Trikot) und seine Mitstreiter vermeiden, auch wenn es gegen Türkspor nicht einfach werden wird.
Bild: Hochgemuth

Doch auch vor dem Duell mit Türkspor Augsburg hat der SV Mering eine ganze Reihe von Ausfällen zu beklagen. Trainer Gerhard Kitzler hat aber einen Plan.

Noch läuft es beim SV Mering nicht so, wie es sich die Verantwortlichen vor dieser Saison vorgestellt hatten. Mit Platz 14 nach acht Spielen kann man nicht zufrieden sein – und in einer Tabelle steht der MSV sogar noch schlechter da: in der Heimtabelle. Da ziert die Mannschaft des Trainerduos Gerhard Kitzler/Christian Cappek gar das Tabellenende, ist mit einem Pünktchen und 3:7 Toren Letzter.

„Es wäre an der Zeit, dass wir unseren Zuschauern mal etwas bieten und den ersten Heimsieg landen“, meinte denn auch Gerhard Kitzler. Er hofft darauf, dass dieses Vorhaben am Samstag ab 16 Uhr in die Tat umgesetzt werden kann. Der Gegner indes ist kein leichter – es geht gegen Türkspor Augsburg, ein Team, zu dem der MSV-Coach noch eine ganz besondere Beziehung hat.

„Das ist sicher ein besonderes Spiel, schließlich habe ich die Augsburger ja insgesamt sieben Jahre lang trainiert“, erklärte Kitzler, der dadurch auch um die Stärken und Schwächen der Augsburger weiß. „Von der Qualität der Einzelspieler ist das eine hervorragende Mannschaft, nur das Kollektiv ist manchmal nicht ganz so gut“, sagte der 62-Jährige. Der Plan, wie man gegen die Augsburger bestehen kann, ist demnach auch ganz einfach: „Wir müssen schauen, dass wir Risse in dieses Kollektiv bringen“, so Kitzler. Gut stehen in der Defensive, Zweikämpfe annehmen, etwas robuster auftreten – kurz, „dem Gegner den Spaß am Fußball nehmen“, wie es der Meringer Trainer formulierte. Nur, den Plan umzusetzen, dürfte angesichts der personellen Situation alles andere als einfach werden.

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Dem MSV fehlen nach wie vor viele Spieler: Die Urlauber Maximilian Lutz, Fatih Cosar, Noah Kusterer, Adrian Wolf, Simon Kratzer und Simon Spicker sowie die verletzten Andreas Rucht, Manuel Utz, Markus Nix, Michael Fuchs und Danial Karimi. Moritz Neumann und Stefan Wiedemann sind wieder da und werden zunächst auf der Bank Platz nehmen. Lukas Kristen, der in Memmingen verletzt ausschied, wird es probieren. „Ich bin froh, dass da nichts Schlimmeres passiert ist. Er wird sich warm machen, klappt es nicht, wird Daniel Danowski von Beginn an spielen“, so Kitzler. Das Tor wird Nicolas Köpper hüten.

Die Augsburger haben unter ihrem neuen Trainer Serdar Dayat letzte Woche ihren ersten Sieg einfahren und möchten nun natürlich auch beim MSV etwas Zählbares mitnehmen. „Türkspor hat traditionell immer höhere Ziele – und sie haben wieder eine Reihe Neuzugänge dazubekommen“, weiß Gerhard Kitzler. Zuletzt waren es vier junge US-Amerikaner im Alter zwischen 19 und 21 – ob die aber schon in Mering auflaufen, bleibt abzuwarten.

Dieweiteren Spiele BCF Wolfratshausen – SC Ichenhausen, FC Kempten – Cosmos Aystetten, TSV Landsberg – FC Memmingen II (alle Samstag, 14 Uhr); TSV Gilching – SV Egg, TuS Geretsried – SC Oberweikertshofen, Kaufbeuren – Illertissen II, Gundelfingen – Olching (alle Samstag, 15 Uhr).

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