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Friedberg

27.07.2010

Freche Streiche waren erwünscht beim Sommerfest

Freche Streiche waren erwünscht beim Sommerfest
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Freche Streiche waren erwünscht beim Sommerfest

Beim Sommersfest der Friedberger Grundschule durften ausnahmsweise alle frech sein. Der Grund: Die Schüler führten "Max und Moritz" auf. Von Christian Gall

Mit schlechtem Benehmen durften Kinder bei der Aufführung von "Max und Moritz" im Rahmen des

Schulfestes

der Friedberger Theresia-Gerhardinger-Schule glänzen. Die Klasse 3 c, die Orffgruppe der vierten Stufe und der Schulchor verzauberten die Zuschauer mit einer gut einstudierten Darbietung.

Dem Publikum wurde gezeigt, dass nicht nur die heutige Jugend manchmal mangelnden Respekt zeigt. Im Klassiker von Wilhelm Busch stellen Max und Moritz viel Unheil an, das von den Schülern schön dargestellt wurde. So bringen die beiden Unholde ihre Dorfgemeinschaft mit Streichen zur Weißglut, aber letztendlich müssen sie ihre Missetaten büßen.

Freche Streiche waren erwünscht beim Sommerfest

"Die Kinder haben sich wirklich mit voller Begeisterung angestrengt, um die Aufführung so hinzubekommen", erzählte Monika Rathgeber-Plomer, die Gesamtleiterin der Vorstellung. Schon seit Fasching haben die Schüler geprobt, doch erst am Tag vor der Premiere konnten Chor und Spielgruppe zusammen üben. "Wir haben alle technischen Kniffe genutzt: Die Musiker haben eine CD aufgenommen, damit die Schauspieler dazu proben konnten", verriet Rathgeber-Plomer. Nach der ausführlichen Vorbereitung konnten die Kinder ihr Können zur Schau stellen. "Mittlerweile beherrschen schon die Sänger die Lesetexte und die Schauspieler die Liedtexte", erzählte Susanne Etterer, die Leiterin des szenischen Spiels. Nur das Wetter zeigte sich nicht von seiner guten Seite, so mussten alle Aktivitäten aufgrund des Regens nach innen verlegt werden.

Das Wetter passte zum Stück...

"In den Klassenzimmern werden Spielstationen angeboten, es gibt Angebote wie Schminken oder das Knüpfen von Freundschaftsbändchen", berichtete Rathgeber-Plomer. Damit war bei dem Schulfest sowohl für Jung und Alt einiges geboten. Nur das Wetter spielte wie Max und Moritz einen allerdings unerwünschten Streich. Von Christian Gall

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