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Friedberg
27.08.2021

Die Künstler des Friedberger Musiksommers 2021

Der Bariton Roman Trekel singt beim Festkonzert Lieder von Hugo Wolf sowie die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ von Gustav Mahler.
Foto: Imagem

Neue Gesichter - bekannte Namen beim Friedberger Musiksommer: Gemeinsam ist den Mitwirkenden die internationale Bühnenerfahrung.

Der Friedberger Musiksommer bietet auch im Jahr 2021 wieder ein volles Programm. Mit dabei sind:

  • Roman Trekel (Bariton) wurde nach seiner Gesangsausbildung Ensemblemitglied an der Staatsoper Unter den Linden. Diesem Haus und seinem Generalmusikdirektor Daniel Barenboim bleibt er bis heute verbunden. Er gastierte an Opernbühnen wie dem Teatro alla Scala di Milano, dem Royal Opera House Covent Garden London, den Staatsopern von München und Hamburg, der Semperoper Dresden, den Opernhäusern in Amsterdam, Brüssel, Wien, Zürich, Tokio und den Bayreuther Festspielen, wo er vor allem in seiner Paraderolle Wolfram von Eschenbach in "Tannhäuser" brillierte. Über die Partien seines Fachs (Graf Almaviva, Posa, Valentin, Don Alfonso und viele andere) hinaus beeindruckt Roman Trekel seit einigen Jahren in Rollen des dramatischen und des Charakterfachs, etwa als Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Amfortas (Parsifal), Faust (Doktor Faust von Busoni) und Wozzeck. Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist er ein gefragter Konzertsänger und hat bereits mit den Berliner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra, Houston Symphony Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra, den Münchner Philharmonikern unter Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Kent Nagano u. v. a. musiziert. Roman Trekel gilt als einer der erfolgreichsten Liedinterpreten seiner Generation. Seit über zwei Jahrzehnten unterrichtet er Gesang an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin, gibt Meisterkurse und wird regelmäßig als Juror zu internationalen Wettbewerben eingeladen.
  • Beatrice Muthelet (Viola) wuchs in Versailles auf, bevor sie im Alter von fünfzehn Jahren zum Studium nach Israel zog. Anschließend kehrte Beatrice nach Europa zurück, um bei den Berliner Philharmonikern zunächst an der Karajan-Akademie und dann als Praktikantin für zwei weitere Jahre beizutreten. 2001 trat sie dem Mahler Chamber Orchestra als Solobratscherin bei und wurde auf persönliche Einladung von Claudio Abbado auch Gründungsmitglied des Lucerne Festival Orchestra. Seitdem wurde sie als Gast zu Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern oder dem Teatro alla Scala Orchestra eingeladen. Simon Rattle, langjähriger Chef der Berliner Philharmoniker sagte über sie: „Als außergewöhnliche Musikerin, die Anmut und Finesse vereint und sich immer bewusst ist, was um sie herum passiert, ist sie ein Schatz für jede Musikergruppe, die sich ihr anschließt.“
  • Michal Friedländer (Klavier), aufgewachsen in Israel, erhielt ihre musikalische Ausbildung in Jerusalem, Boston und New York. Als Solistin konzertierte die Pianistin u. a. mit dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Beer-Sheva Sinfonieta , dem Young London Soloist Orchestra, dem Orchestra Bruno Maderna, der Bayerischen Kammerphilharmonie, dem Tübinger Kammerorchester, den Tel Aviv Solisten und der Staatskapelle Halle. Michal Friedländer ist begehrte Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin internationaler Solisten. Sie trat mit Mitgliedern der Berliner und Wiener Philharmoniker auf und gastierte u. a. bei den Musikfestivals in Aix-en-Provence, Peking, Sapporo, Ravinia, Jerusalem und Zermatt und Rolandseck. Konzertreisen führten sie in die Carnegie Hall , Kennedy Center, Berliner Philharmonie, Jordan Hall in Boston und Queen Elisabeth Hall in London.
    Zusammen mit Karl-Heinz Steffens nahm sie alle Werke für Klarinette und Klavier von Johannes Brahms auf. 2012 gründete sie mit Nikolas Boewer und Florian Barak das Trio Franz Schubert.
  • Saschka Haberl (Violine) gab als Ausnahmetalent ihr Violin-Debüt mit Orchester bereits mit zwölf Jahren und wurde auf Empfehlung der Mitglieder des ehemaligen Amadeus Quartetts mit nur 13 Jahren als jüngste Studentin an der Hochschule für Musik in Berlin aufgenommen. Als gefragte Solistin und Kammermusikerin spielte sie einige Programme für den Bayerischen Rundfunk ein und ist regelmäßig bei renommieren Festivals als Kammermusikpartnerin zu Gast.
  • Roman Patočka (Violine) spielt an der Staatsoper Prag. Er ist Preisträger des Internationalen Leopold Mozart Wettbewerbes 2009 in Augsburg, wo ihm auch der Kammermusikpreis sowie der Preis der Jugendjury anerkannt wurde.
  • Nikolaus Boewer (Violine) ist 1. Konzertmeister der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und gehört ebenso zu den Stammgästen des Musiksommers wie
  • Florian Barak, Solo-Cellist der Deutschen Staatsphilharmonie.
  • Shira Majoni (Viola) sammelte Orchestererfahrung u. a. im West Eastern Divan Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Münchner Philharmoniker.
  • Merav Goldman (Horn) begann mit zehn Jahren Horn zu spielen. Sie ist Mitglied der Staatskapelle Berlin Akademie und des West Eastern Divan in Zusammenarbeit mit Daniel Barenboim.
  • Sophie Lücke (Kontrabass) wurde mit 19 Jahren Akademistin im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin und von 2008 bis 2010 war sie Stipendiatin der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Von 2011 bis 2013 war Sophie Solokontrabassistin im Münchener Kammerorchester und im Orchestre “Les Siècles” in Paris. Seit 2014 ist sie Solokontrabassistin beim Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
  • Nadine Schori ist Schauspielerin mit Ballettausbildung und begeisterte das Friedberger Publikum bereits bei einem früheren Gastspiel.
  • Katharina Apel-Hülshoff (Cello) spielt im Gürzenich-Orchester Köln.
  • Petra Schiessel (Flöte) ist Mitglied im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
  • Werner Mittelbach (Klarinette) gehört ebenfalls dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks an.
  • Beim Jazz-Konzert spielen Tal Balshai, Thomas Zoller, Michael Griener, Jan Roder, Karl Schloz, Norbert Nagel, Claus Reichstaller, Eberhard Budziat, Andreas Binder und Karl-Heinz Steffens.
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