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Friedberg gibt so schnell nicht auf

Kommentar Von Ute Krogull
10.11.2020

Plus Corona kann die Friedberger vielleicht bremsen, aber nicht stoppen. Das beweisen die Ideen, mit denen die Absage des karitativen Christkindlmarktes wettgemacht wird.

Die vergangenen Wochen waren für die meisten Menschen mehr und mehr bedrückend. Noch schwieriger waren sie sicherlich für die Ehrenamtlichen in Friedberg (und auch andernorts), die jedes Jahr viel Arbeit in die Organisation der Weihnachtsmärkte stecken. Hier Entscheidungen zu treffen, war hart. Das gilt besonders auch für den karitativen Christkindlmarkt in Friedberg, dessen Erlös in Länder fließt, wo das Geld in Zeiten von Corona noch nötiger gebraucht wird als sonst.

Friedberg hilft an Weihnachten in Indien und Afrika

Doch die Pandemie kann die Friedberger bremsen, aber nicht stoppen. Schon im Vorfeld hatte es viele Überlegungen gegeben, welche Alternativen möglich wären. Die Organisatoren Ulrike Sasse-Feile und Thomas Treffler standen dabei in enger Abstimmung mit der Stadt und dem Aktiv-Ring.

Denn die zahlreichen engagierten Helfer hatten die Waren schließlich schon längst fertig, die Friedberger haben sich auf den Kauf von Marmeladen, Adventskränzen und Seifen schon eingestellt. Und die Pallottiner in Indien und die Benediktinerinnen in Tansania hoffen auf Unterstützung.

So wurde letztlich eine gute Lösung gefunden - einer der Friedberger Leerstände wird sinnvoll genutzt. Dass das funktionieren kann, hatte die rührige Ulrike Sasse-Feile schon mit ihrem karitativen Mode-Pop-up-Store in der Bahnhofstraße bewiesen. Und für "ihren" karitativen Markt werden die Friedberger sicher auch die eingetretenen Pfade der Ludwigstraße verlassen.

Lesen Sie dazu:

Adventshaus ersetzt abgesagten karitativen Christkindlmarkt


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