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Friedberg sollte neue Wege gehen

Kommentar Von Dorothee Pfaffel
23.01.2019

Jeder sollte versuchen, Plastik zu sparen. In Friedberg gibt es gute Ansätze. Also: neue Wege gehen!

Deutschland liegt derzeit bei 220 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf und ist damit Spitzenreiter in Europa. Ein Zustand, den wir nicht länger tolerieren sollten. Es ist an der Zeit, dem Plastik den Kampf anzusagen. Der Verpackungswahnsinn hat einen traurigen Höhepunkt erreicht. Lebensmittel werden immer aufwendiger eingeschweißt, damit sie gut portionierbar und länger haltbar sind. Und unser Kaufverhalten zeigt: Wir wollen es so. Sind uns anscheinend nicht bewusst oder ignorieren, was wir damit anrichten. Bei einem Teil unserer Gesellschaft setzt allerdings langsam ein Umdenken ein.

Menschen wie Sonja Gerster werden dabei zu Pionieren. Sie ziehen vorbei an Bio-Supermärkten, die absurderweise immer noch Obst und Gemüse in Einweg-Kunststoffverpackungen anbieten.

Der Plastikfrei-Stammtisch in Friedberg zeigt, was man tun kann

Solche Ansätze, aber auch die Ideen des Plastikfrei-Stammtisches zeigen, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas ändern kann. Dies sollte jedem von uns als Denkanstoß dienen. Wer Mut und Kreativität mitbringt, der kann vielleicht nicht die Welt retten, aber zumindest im Kleinen etwas bewegen.

Lesen Sie dazu den Artikel: Ist Friedberg auf dem Weg zur plastikfreien Stadt?


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