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Friedberg wurstelt bei der Landesausstellung vor sich hin

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Kommentar Von Thomas Goßner
22.05.2019

Wie die Stadt beim Besucherzentrum für die Landesausstellung in Zeitnot geraten ist.

Schon bei der letzten Diskussion vor zwei Wochen im Stadtrat zeichnete sich ab, dass es mit dem Besucherzentrum für die Landesausstellung in Friedberg eng werden könnte. Der Zeitplan, den Baureferent Carlo Haupt jetzt im Ausschuss vorstellte, vermochte die Skepsis nicht zu zerstreuen: Es muss alles wie am Schnürchen klappen, damit der Empfangsbereich rechtzeitig zur Ausstellungseröffnung im Mai 2020 fertig wird.

Den Stadträten bleibt nichts anderes übrig, als auf das Prinzip Hoffnung zu setzen. Es gilt, was CSU-Fraktionschef Thomas Kleist bei der ersten Kostenschätzung im März gesagt hatte, die sich bereits auf 850000 Euro belief: „Wir haben Hurra geschrien, dass die Landesausstellung kommt. Jetzt haben wir keine andere Möglichkeit, als das durchzuziehen.“

Klar – so richtig nachgefragt hat niemand, was die Landesausstellung für Friedberg bedeuten würde. Selbst die Grünen sprachen sich seinerzeit dafür aus, erst auf den Zuschlag zu warten und dann Nägel mit Köpfen zu machen. Seit der Entscheidung sind fast zweieinhalb Jahre vergangen, und weil die Stadtspitze wie so oft planlos vor sich hinwurstelt, ist man nun in Zeitnot geraten.
Lesen Sie dazu auch unseren Bericht Trinkl-Anwesen in Friedberg: Die Kosten steigen weiter

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