1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Friedberger Ludwigstraße: Die meisten wollen keine Veränderung

Umfrage-Ergebnis

10.12.2019

Friedberger Ludwigstraße: Die meisten wollen keine Veränderung

In der Friedberger Ludwigstraße teilen sich Fußgänger, Radler und Autofahrer gleichberechtigt den Verkehrsraum. Theoretisch gilt das als innovative Idee, praktisch klappt es nicht.
Bild: Ute Krogull

Der Friedberger Stadtrat diskutiert über die Ludwigstraße. Wir wollten wissen: Welche Lösung halten Sie für die Beste? 1200 Personen haben abgestimmt. Hier das Ergebnis.

Das Münchner Verkehrsplanungsbüro Gevas, Humberg & Partnerhatte die Situation in der Ludwigstraße analysiert, durch die - je nach Stelle - 5.000 bis 7.000 Autos am Tag fahren. Ergebnis: Eine Einbahnstraße würde den Verkehr fast halbieren - hätte aber eine erhebliche Mehrbelastung der umliegenden Straßen zu Folge.

Wir wollen daher wissen, was die Bürger am Besten finden. In zwei Wochen haben 1210 Personen abgestimmt (das Ergebnis ist nicht repräsentativ).

  1. So lassen, wie es ist: 57 Prozent.
  2. Fußgängerzone: 32 Prozent
  3. Einbahnstraße: 6 Prozent
  4. Rückbau und alle Beschränkungen aufheben: 5 Prozent

Tickets für die Friedberger Innenstadt?

Vom Tisch ist die Idee der "Fünf Stöpsel". Demnach sollte die Altstadt mit Schranken versehen werden. Autofahrer müssten wie in Parkgaragen Tickets kaufen, wenn sie den Innenstadtbereich wieder verlassen. Das ist aber in Deutschland verkehrsrechtlich nicht zulässig.

Friedberger Ludwigstraße: Die meisten wollen keine Veränderung

Die Grünen wünschen sich weiterhin eine Fußgängerzone in der Ludwigstraße zur Beruhigung.

Erst einmal verschob der Bauauschuss das Thema Ludwigstraße auf 2022. Dann ist die Bahnhofstraße umgebaut.

Einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie hier: Einbahnstraße Ludwigstraße?

Und hier geht es zu unserem Kommentar zur Ludwigstraße: Steckt die Ludwigstraße in der Sackgasse?

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren