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Betreuung

06.06.2019

Für die neue Kindertagesstätte muss die Krippe umziehen

Bevor der Anbau an das bestehende Haus beginnen kann, muss die Gemeinde 260000 Euro in Vorarbeiten investieren

Die Gemeinde Eurasburg plant ein zusätzliches Gebäude für die Kita, dass an das Bestandsgebäude angrenzt (wir berichteten). Um einen reibungslosen Betrieb während der Bauarbeiten zu gewährleisten, ist ein großer logistischer Aufwand nötig, so Kita-Leiterin Silvia Reisländer in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Schlaf- und Gruppenraum der Krippe für die unter dreijährigen Kinder liegen direkt an der Neubaustelle und können so nicht mehr genutzt werden. Deshalb soll die Krippe in das Untergeschoss umziehen und den dortigen Turnraum nutzen. Auch der Schlafraum soll in das Untergeschoss. Dafür sind Umbauten notwendig um die notwendigen Schlafplätze für die kleinen Buben und Mädchen zu schaffen.

Vorabsprachen mit dem Landratsamt und dem Jugendamt als bau- und dienstaufsichtliche Behörde sind bereits erfolgt. Beide stimmen den Plänen für die Nutzung zu. Brandschutzrechtlich muss laut Bürgermeister Paul Reithmeir wegen des Neubaus ein Gesamtkonzept erstellt werden. Für den Gemeinderat ging es deshalb lediglich um den Einbau der Schlafplätze durch einen Schreiner und geringfügige Umbaumaßnahmen. Dass es aus zeitlichen Gründen nicht einfach wird, scheint allen Beteiligten klar zu sein. Ein Platzproblem und damit Einschränkungen bei den Betreuungsangeboten will die Gemeinde unbedingt vermeiden.

Reithmeir mahnte zur Eile: „Wir müssen schauen, dass wir loslegen und noch heuer beginnen können. Ende 2020 soll der Neubau fertig sein. Das wird eine stramme Nummer.“ Der Gemeinderat beschloss deshalb, den Bürgermeister zu ermächtigen, das günstigste Angebot für den Umbau auszuwählen und den Auftrag zu erteilen. Insgesamt liegen die Umbaukosten bei netto rund 260000 Euro. Die Gemeinde rechnet mit Zuschüssen in Höhe von etwa 50 Prozent.

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