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Gesundheitsregion: In kleinen Schritten zum Ziel

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Kommentar Von Ute Krogull
17.06.2019

Ist es sinnvoll, dass der Kreis Aichach-Friedberg sich am Projekt "Gesundheitsregion plus" beteiligt?

Die Gesundheitsversorgung im prosperierenden Wittelsbacher Land ist nicht so schlecht aufgestellt wie in strukturschwachen Regionen. Doch es zeichnen sich Probleme ab – und sie werden zunehmen. Die Bürgermeister, die das Ohr an ihren Bürgern haben, wissen das. Deshalb ist es richtig, dass der Landkreis ihrem Wunsch folgt, sich dem Projekt „Gesundheitsregion plus“ anzuschließen. In einer alternden Gesellschaft werden zum Beispiel weite Wege zum Arzt oder die pflegerische Versorgung am Wohnort in ländlichen Gegenden wichtiger. Themen wie psychische Probleme, die früher unter den Teppich gekehrt wurden, werden nun angegangen.

Im Landkreis gibt es positive Entwicklungen wie die Eröffnung der Bereitschaftspraxen, aber auch negative wie die Probleme der Geburtenstationen. Überhaupt stellt sich die Frage, wie sich die Situation der Krankenhäuser entwickelt.

Der neue Mitarbeiter des Gesundheitsamtes wird kaum den ganzen Berg abtragen können. Wichtig wird es sein, mit kleinen, innovativen Schritten Verbesserungen zu erzielen. Dafür werden alle umdenken müssen – man denke nur an Stichworte wie Telemedizin oder Fahrgemeinschaften zum Arzt.

Lesen Sie dazu: Landkreis Aichach-Friedberg ist „Gesundheitsregion plus“

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