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Friedberg

10.09.2017

Gute Stimmung – auf und neben der Strecke

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3 Bilder
Genau 1115 Athleten sind bei der 15. Auflage des Friedberger Marathons angetreten. Schon am Start setzte sich Heiko Middelhoff (Nummer 1209) von den anderen Läufern ab.
Bild: Elisa Glöckner

Bei der 15. Auflage des Friedberger Halbmarathons sind Athleten aus der ganzen Region am Start. Die Zuschauer bekommen einiges geboten, auch Läufer in Kostümen.

Das Besondere am Friedberger Halbmarathon zeigt sich ganz am Ende des Laufs. Die Zuschauer jubeln dem Teilnehmer, der als Letzter das Ziel erreicht, genauso begeistert zu wie dem Sieger, der in Rekordzeit die 21 Kilometer bewältigt. Das macht für Altbürgermeister Peter Bergmair den Halbmarathon aus: „Es ist jedes Jahr ein Fest.“ Die vielen ehrenamtlichen Helfer machen den Lauf zu etwas ganz Besonderem, so Bergmair.

Der Friedberger Berg, den sich in diesem Jahr 1115 Läufer hinaufquälen, ist das Markenzeichen des Halbmarathons. Viele Sportler nutzen den Friedberger Lauf als Vorbereitung für größere Veranstaltungen. Tobias Moser will in vier Wochen beim München Marathon starten. Er ist das dritte Mal in Friedberg dabei. „Der Berg verlangt einem alles ab.“ Ein gutes Training sei der Lauf allemal. Altbürgermeister Bergmair, der den Halbmarathon 2002 initiiert hat, sagt: „Damals hatten wir Bedenken, ob wir den Läufern den Berg zumuten können. Aber es hat sich als goldrichtig erwiesen.“

Adnan Bastürk ist zum ersten Mal dabei

Adnan Bastürk nimmt zum ersten Mal am Friedberger Halbmarathon teil. Ihn begeistert der „Spirit“, also der Geist, der Veranstaltung und „die Gemeinschaft“. Er will vor allem seine körperlichen Grenzen ausloten. Als Vorteil sieht er das Wetter: „Zum Laufen ist es heute perfekt“, sagt Bastürk. Das können alle Teilnehmer bestätigen. Entgegen aller Voraussagen hält das Wetter, es bleibt trocken. Die Sonne hält sich hinter Wolken versteckt, was den Läufern entgegenkommt.

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Auch in diesem Jahr können die zahlreichen Zuschauer wieder einige ausgefallene Kostüme bewundern. Die Teletubbies, die inzwischen fast schon Kultstatus genießen, sind zum achten Mal mit von der Partie. Einer von ihnen ist Sascha Ratzinger. Für die vier Freunde sei es ein Riesenspaß. Sie wollen vor allem den jungen Zuschauern etwas bieten. Dafür haben die Läufer Süßigkeiten dabei, die sie am Streckenrand verteilten. Dass sie aber auch alle ambitionierte Sportler sind, zeigt sich an ihren Plänen: „In zwei Wochen wollen wir beim Berlin Marathon starten.“

Die Teletubbies sind nicht die Einzigen, die in Verkleidung unterwegs sind. Annette Fuchsberger und Wolfgang Preußner sind als Eulen verkleidet. Ihr Hauptziel ist es, die 21 Kilometer zu bewältigen. Die Erklärung für ihr Kostüm ist auch schnell gefunden: „Wir wollen durchs Ziel fliegen“. Karin Winter startet zum sechsten Mal beim Halbmarathon. Auf ihrem Trikot steht „Running Oldie“. Sie sucht den Kick und die Herausforderung, sagt sie.

Viktoria Wrede dreht im Rollstuhl zwei Runden mit ihrem Vater

Dieses Jahr ist auch Viktoria Wrede wieder dabei. Sie ist acht und sitzt im Rollstuhl. Zusammen mit ihrem Papa Ingo absolviert sie zwei Runden. Dabei steht vor allem das Dabeisein im Vordergrund. „Es hat richtig viel Spaß gemacht“, sagt Papa Ingo nach dem Lauf. Mit Viktoria laufen viele Kinder beim Halbmarathon mit, die meisten steigen nach einer oder zwei Runden aus. Annalena Freiding ist sieben, sie läuft mit ihrem Vater Martin. Er startete schon letztes Jahr. „Da wollte Annalena dann auch unbedingt mitlaufen“.

Der Halbmarathon wird dieses Jahr wieder von Sabine Negele und Alex Woldrich moderiert. Er kommentiert die Veranstaltung zum dritten Mal. Für ihn liegt der Reiz darin, dass „Alt und Jung zusammen Vollgas geben.“ Und eines fasziniert ihn besonders: „Wenn der Halbmarathon anfängt, ist schönes Wetter. Zum Startschuss hat es aufgehört, zu regnen.“

Die Läufer werden durch die sehr lautstarke Unterstützung der Zuschauer am Friedberger Berg zusätzlich angetrieben. Einer der Lautstärksten ist Dietmar Schmid. Er lief bei der ersten Auflage vor 15 Jahren mit. Heute schaut er nur noch zu. Schmid will den Athleten vor allem Anerkennung zollen, denn „die Leistung von jedem Einzelnen ist enorm.“ Sabine Sättler läuft zum ersten Mal mit. Für sie steht eines fest: „Der Friedberger Halbmarathon ist der beste Lauf in der Augsburger Umgebung.“

Bilder vom Friedberger Halbmarathon gibt es hier.

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