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Hochwasserschutz: Steindorf schafft zwei Kunststücke

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Kommentar Von Philipp Schröders
03.09.2019

Steindorf stemmt ein teures, aber wichtiges Projekt. Dabei gelingt der Gemeinde etwas, das sonst bei Großprojekten meist schief läuft.

Der Nutzen des Hochwasserschutzdamms in Steindorf ist begrenzt. Im Vergleich zu den Projekten in Steinach oder Putzmühle umfasst er einen weitaus kleineren Bereich. Experten sprechen auch nur von einem „kleinen Damm“.

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Für eine Gemeinde mit rund 960 Einwohnern ist es dennoch beachtlich, dass sie die über zwei Millionen Euro teure Maßnahme gestemmt hat. Das funktionierte, weil die Grundstückseigentümer mitgezogen sind, die Kommune durch die ortsansässigen Betriebe hohe Gewerbesteuereinnahmen hat und das Projekt vom Freistaat gefördert wurde.

Dabei ist Steindorf noch ein zweites Kunststück gelungen. In ganz Deutschland wird die Umsetzung von Großprojekten meist teurer als ursprünglich geplant. Der Dammbau hat dagegen am Ende rund 390.000 Euro weniger gekostet als gedacht.

Steindorf wird durch einen Damm vor Hochwasser geschützt. Im Video erklärt Bürgermeister Paul Wecker, warum der Abschluss des Projekts so wichtig ist.
Video: Philipp Schröders

Lesen Sie dazu den Artikel (Plus+): Hochwasserschutz: Der Damm in Steindorf steht

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