Newsticker

Bundesregierung erklärt fast ganz Österreich und Italien zu Risikogebieten
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Kissing hat weniger Geld ausgegeben

16.05.2015

Kissing hat weniger Geld ausgegeben

Jahresrechnung für 2014 ist erfreulich

Weniger Schulden als ursprünglich veranschlagt musste Kissing im Jahr 2014 aufnehmen und konnte sogar noch Rücklagen bilden. Dieses erfreuliche Ergebnis der Jahresrechnung präsentierte Bürgermeister Manfred Wolf in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Demnach schließt der Verwaltungshaushalt mit einem Volumen von rund 19 Millionen Euro und der Vermögenshaushalt mit rund 9 Millionen Euro. Im Verwaltungshaushalt blieben knapp 2,5 Millionen Euro aus den Einnahmen übrig, die dem Vermögenshaushalt zugeführt werden konnten. Nach dem Haushaltsplan hätten dagegen umgekehrt 130000 Euro vom Vermögenshaushalt in den Verwaltungshaushalt fließen müssen. Und zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes war im Haushalt eine Kreditaufnahme von insgesamt knapp 3 Millionen Euro vorgesehen. Davon wurde nun nur ein Betrag von 1 Million Euro beansprucht, der allgemeinen Rücklage konnte Kissing über 900000 Euro zuführen, statt wie ursprünglich vorgesehen 1,4 Millionen Euro zu entnehmen. Die Rücklagen betragen damit insgesamt rund 3,3 Millionen Euro. Die Schulden belaufen sich trotz der geringeren Ausgaben in 2014 immer noch auf knapp 15,1 Millionen Euro.

„Insgesamt ist es ein sehr erfreuliches Ergebnis. Aber bei allem, was so ansteht, werden die Rücklagen schnell weg sein“, sagte dazu Bürgermeister Wolf.

lRadweg Nach dem angedachten Geh- und Radweg zwischen Hörmannsberg und Kissing erkundigte sich CSU-Fraktionssprecher Franz-Xaver Sedlmeyr. Dieser sei im Rieder Gemeinderat schon Thema gewesen. Wolf erklärte, dass zuerst die Gemeinde Ried grünes Licht geben müsse, damit Kissing dann das Projekt federführend in die Hand nehmen könne. Die Planung in Kissing stehe jedoch schon weitgehend. Bauamtsleiter Alfred Schatz erläuterte, dass es im Detail noch einige Probleme zu lösen gelte. Das Gelände sei schwierig. Zum Teil sei die Strecke gesäumt von Gräben, die die Radwegbreite einschränken. „Jetzt müssen wir mal schauen, was überhaupt zuschussfähig ist“, fügte Wolf noch an. (gön)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren