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29.01.2020

Kissing stellt Serversysteme im Rathaus um

Das Projekt kostet 124000 Euro

Die EDV-Serverlandschaft der Gemeinde Kissing ist sowohl von der technischen als auch von der Software-Seite her überaltert. Eine Erneuerung steht ins Haus. Damit befasste sich der Kissinger Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung.

Als einziger Anbieter in Bayern steht die Firma Komuna als Dienstleister für die kommunale Software zur Verfügung. Sie kann dann auch den späteren Support leisten. Die Hardware für die EDV-Serverlandschaft wird von der Firma ausgeschrieben und nach der Beschaffung eingerichtet. Das Ergebnis der Ausschreibung wird dem Gemeinderat zur Auftragsvergabe vorgelegt. Ludwig Asam von den Grünen berichtete, dass er das Thema auch gerade in seinem Betrieb habe und er die Kosten als relativ hoch empfände. „Da Komuna aber der einzige Anbieter in Bayern ist, sollten wir mal nach Baden-Württemberg schauen“, schlug er vor.

Simone Seidler von der Gemeinde berichtete den Räten, dass Komuna eine sichere Sache sei und die Programme auch adaptierbar sein müssen. Früher hätte es da wesentlich mehr Probleme gegeben. Asam schlug dann vor, doch die Programme von Komuna zu kaufen, sie jedoch von externen ITlern einbauen zu lassen, da deren Stundensatz geringer sei. Bürgermeister Reinhard Gürtner: „Da kommen wir dann in Gewährleistungsschwierigkeiten“.

Barbara Seiler von der CSU bezeichnete das Ganze als sensibles Thema und brachte die Diskussion auf den Punkt: „Never change a running system“. Der Ausschuss beschloss, die Firma Komuna damit zu beauftragen, die entsprechende Ausschreibung durchzuführen und die beschaffte Hardware in Betrieb zu nehmen. Kämmerer Klaus Metzger kalkulierte in einer Grobschätzung per Tischvorlage mit rund 124000 Euro. (hch)

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