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Friedberger Schlosspark als Galerie unter freiem Himmel

Kommentar Von Thomas Goßner
07.09.2021

Mit dem Anmieten von Kunstwerken für einen beschränkten Zeitraum beschreitet Friedberg einen neuen Weg. Es lohnt, ihn weiterzugehen.

Seit den Zeiten des ersten Skulpturenpfads hat sich viel getan in Friedberg. Damals in den 1990er-Jahren wurde eine ganze Reihe von Arbeiten, mit denen die Organisatorin Rose Maier Haid ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger im beschaulichen Städtchen konfrontierte, beschädigt oder zerstört. Inzwischen haben die Menschen in Friedberg - von wenigen unerfreulichen Ausnahmen abgesehen - gelernt, mit der Kunst im öffentlichen Raum zu leben. Auch wenn nicht jedem alles gefällt, so führen viele Werke doch zum Diskurs und erreichen so das Ziel einer fruchtbaren Auseinandersetzung.

Genauso wichtig ist es aber auch, die Idee des Skulpturenpfades fortzuentwickeln. Was böte sich da als Schauplatz besser an als das Schloss, das innerhalb kurzer Zeit zum kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt Friedbergs geworden ist? Anstatt im mehrjährigen Rhythmus die ganze Stadt mit Kunst zu fluten, könnte hier eine Art Freiluftgalerie mit wechselnden Ausstellern entstehen.

Kunst im Friedberger Schlosspark ist für alle ein Gewinn

Die "Miete" für die Arbeiten käme den Kunstschaffenden zugute, Friedberg würde seinen Ruf als kulturfreundliche Stadt festigen und der Schlosspark wäre immer wieder aufs Neue einen Besuch wert, ohne ihn dauerhaft mit Erwerbungen zu möblieren.

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