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Friedberg

27.01.2019

Konzert am Gymnasium: Gefühlvoll, lautstark, fingerfertig

„Genial musiziert“ bescheinigte das Publikum dem Konzert der Preisträger des Musikwettbewerbs am Gymnasium Friedberg.
Bild: Manuela Rieger

Glänzende Leistungen gab es beim Preisträgerkonzert des Gymnasiums Friedberg zu hören.

Der Verein der Freunde des Gymnasiums Friedberg kann auch dieses Jahr mit seinem vor mehr als 20 Jahren ins Leben gerufenen Wettbewerb einen Erfolg vermelden. Unter Anwesenheit der beiden Vorsitzenden Peter Faaß und Markus Bubmann zeigten die Preisträger des Musikwettbewerbs ihr Können. Sichtbar erfreut begrüßte Hausherrin Ute Multrus, die aktuellen Preisträger, deren Eltern und Besucher und lobte am Ende das hohe Niveau der Teilnehmer.

Ein lautstarker Beginn mit Noah Kurowski und seiner Band: „Hold the Line“ forderten die Jungs. Julia Gaugenrieder beeindruckte passend zum Abend mit einer Feierabend-Ouvertüre. Von der jungen Akkordeonspielerin wird die Jury noch manches zu hören bekommen. Ebenso von dem harmonischen Duo Lena Kramer (Klavier) und Lena Lutz mit der Querflöte. Auffallend souverän bezogen die jungen Musizierenden alternative Spielweisen und neue Klänge mit ein. Die jungen Leute beherrschten die Techniken und ihre Instrumente erstaunlich gut. Ein Stück mit Swing von Duke Ellington setzten Philipp Brummer am Klavier und Julian Lutz am Schlagwerk klangvoll in Szene.

Die Schüler des Gymnasiums Friedberg ergänzen sich

Anspruchsvolle alte Polyphonie wurde genauso sauber dargeboten wie Bach oder Beethoven oder Sachlich-Modernes von Piazzolla. Die beiden Schwestern Eva (Oboe) und Anna Jaumann (Klavier) überzeugten mit Arcangelo Corelli und Emily Scroggie spielt César Franck auf der Violine, später noch ein Stück von J.S. Bach zusammen mit Jusua Fritz, ebenfalls Violine.

Modern das Kontrabassduo mit Benjamin Weindl und Julian Graf. Lena Lugauer ließ Mozart auf ihrer Querflöte erklingen und Pianistin Melina Muller spielt Beethoven. Die musikalischen Höhepunkte kamen am Ende mit dem Beitrag von Monika Eberl am Flügel und Christian Jaumann an der Trompete, die mit viel Hingabe einen Satz von Kent Kennan gestalteten, ausdrucksvoll und in homogenem Zusammenspiel. Konzentration und Fingerfertigkeit ergänzten sich in idealer Weise.

Das Gitarrenduo Paul Feige und Cedric Penn zeigten Spielfreude und brachten in genau rechtem Tempo einen Song von den Beatles dar. Und eine gefühlvolle Sängerin war zu hören: Maleika Lermer. Modernes von André Telman interpretierte Raphael Poloczek mit seiner Trompete. Einen spektakulären Abschluss bildete die Darbietung von Lukas Li, der auswendig eine Etüde von Frédéric Chopin interpretierte.

Wer weiß, was aus den jungen Musizierenden noch wird? Ihre Preise und den Beifall haben die Musikanten jedenfalls verdient. Und angesichts der hervorragenden Leistungen meinte Peter Faaß: „Wir lassen die fünf Abiturienten unter den Preisträgern einfach durchfallen.“

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