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Kreispolitik in Aichach-Friedberg braucht den Kompromiss

Kreispolitik in Aichach-Friedberg braucht den Kompromiss
Kommentar Von Thomas Goßner
23.04.2020

Plus Mehrere Parteien sollen in die Führung des Kreises Aichach-Friedberg eingebunden werden. Unter den Vorgängern des jetzigen Landrats wäre das undenkbar gewesen.

Wer den kollegialen Führungsstil von Landrat Klaus Metzger in den vergangenen sechs Jahren beobachten konnte, den überrascht dieser Schritt nicht: Auch die anderen Parteien und Gruppierungen sollen mit wenigen Ausnahmen in die Führung des Landkreises Aichach-Friedberg eingebunden werden. SPD, Grüne und Freie Wähler erhalten jeweils einen Posten als Vize-Landrat.

So ein Angebot wäre unter Metzgers Vorgängern, die allesamt stramme Parteisoldaten waren, undenkbar gewesen. Allenfalls besonders staatstragende Sozialdemokraten, deren Loyalität man sich im Landratsamt sicher sein durfte, kamen in den Genuss dieser höheren Weihen. Metzger hingegen hat sich immer wieder als Brückenbauer erwiesen und mit Kompromissvorschlägen auch Anträgen des politischen Gegners zum Erfolg verholfen, die sonst gescheitert wären.

Freilich darf nicht übersehen werden, dass die Zeiten einer absoluten CSU-Mehrheit auch im Wittelsbacher Land dahin sind. Das politische Geschäft erfordert mehr und mehr die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Ein Anfang ist gemacht, jetzt muss er mit Leben erfüllt werden.

Lesen Sie dazu den Artikel: Aichach-Friedbergs Landrat soll vier Stellvertreter bekommen

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