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Wettkampf

13.12.2012

Letztes Vergleichsschießen der Soldaten und Veteranen

Zum letzten Mal war das Jagdbombergeschwader aus dem Lechfeld bei den Schützen in Ried. Stabsunteroffizier Forster (links) und Hauptfeldwebel Dahlheimer stellten sich den Veteranen.

Jagdbombergeschwader zieht vom Lechfeld ab und nimmt Abschied von den Schützen in Hörmannsberg

Ried-Hörmannsberg 16 Jahre lang fanden im Schützenheim Hörmannsberg Wettkämpfe zwischen den Soldaten aus Schwabstadl und dem Soldaten- und Veteranenverein Ried statt. Zwischenzeitlich nahmen sogar die Offiziersanwärter aus Fürstenfeldbruck und Soldaten vom Lufttransportgeschwader aus Penzing daran teil. Da im nächsten Jahr das Jagdbombergeschwader aus Lechfeld abzieht, fand heuer das letzte Vergleichsschießen dieser Art in Hörmannsberg statt.

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Vor 16 Jahren knüpfte der damalige Schießleiter Josef Keller erste Kontakte zu den Soldaten nach Lechfeld. Gegenseitige Besuche bei Veranstaltungen und Wettkämpfe standen seither in den Veranstaltungsplänen. Das Vergleichsschießen, das mit einer Unterbrechung – das Geschwader aus Lechfeld war im Afghanistan-Einsatz – fand heuer zum 15. Mal statt.

Wurde bisher immer mit dem Kleinkalibergewehr geschossen, so organisierte Schießleiter Robert Oswald heuer erstmals einen Schießtriathlon. Jeweils fünf Schuss mit dem Karabiner 98 und dem Kleinkalibergewehr und zehn Schuss mit der Sportpistole standen auf dem Programm. Während die Auswertung lief, konnten die Soldaten noch mit Waffen, die nicht bei der Bundeswehr zur Verfügung stehen, ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Mit dem Vorderladergewehr und einer Flinte wurde auf Zehner-Ringscheiben geschossen. Bei der anschließenden Siegerehrung stellte Vorsitzender Josef Oswald erfreut fest, dass die Veteranen immer noch mit den Jungen mithalten können. Mit 738 Ringen siegten sie vor den Soldaten aus Lechfeld mit 676 Ringen. In der Einzelwertung gab es beim Karabiner 98 einen Dreifachsieg der Familie Keller. Es siegte Josef Keller mit 39 vor Ringen seinen punktgleichen Söhnen Stefan und Günther. Beim Kleinkalibergewehr war Ernst Kunze mit 42 Ringen Sieger vor Stefan Keller (40 Ringe) und Stabsunteroffizier Forster (31 Ringe). Mit der Sportpistole siegte Stefan Keller mit 167 Ringen vor Josef Keller (151 Ringe) und Ernst Kunze (138 Ringe). (FA)

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