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Lockdown: Händler in Aichach-Friedberg beklagen sich zu Recht

Kommentar Von Sebastian Richly
28.01.2021

Plus Wenn Bücher und Kleidung nur noch in Supermärkten und Drogerien verkauft werden dürfen, ist das unfair gegenüber kleinen Händlern. Eine Lösung muss her.

Warum manche Branchen im Lockdown geschlossen bleiben müssen und andere nicht - das gehört zu den Ungerechtigkeiten der Corona-Krise. Noch ungerechter wird es, wenn in Supermärkten und Drogerien Produkte erhältlich sind, die eigentlich zum Kerngeschäft anderer gehören.

Nachvollziehbar geht anders. Deshalb ist es nur allzu verständlich, dass sich viele Fachgeschäfte benachteiligt fühlen. Immer öfter landet beim Wocheneinkauf noch schnell ein neuer Pullover im Wagen. Oder zum Lotto-Tippschein gesellt sich ein neues Buch. Nachvollziehbar: Diese Artikel gibt es schließlich aktuell im Wittelsbacher Land nicht einfach so zu kaufen, man muss sie bestellen und liefern lassen oder an einer Hintertür abholen.

Einzelhandel in Aichach-Friedberg: Absperrbänder sind keine Lösung

Viele Stammkunden bleiben auch jetzt ihren Händlern treu. Click and Collect sowie Online-Shops machen den Einkauf beim Fachgeschäft des Vertrauens nach wie vor möglich. Die persönliche Beratung geht aber verloren - egal ob Pullover, Buch oder Fernseher.

Drogerien und Supermärkte sind nicht die Schuldigen. Statt darüber zu debattieren, welche Läden welche Produkte mit einem Absperrband versehen müssten, sollte die Politik lieber an einer Strategie arbeiten, wie Fachgeschäfte möglichst bald wieder öffnen können - möglichst nachvollziehbar.

Lesen Sie dazu den Artikel: Stehlen große Supermärkte kleinen Läden im Lockdown die Kunden?

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