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Man könnte sich an die Ruhe in der Friedberger Ludwigstraße gewöhnen

Tom Trilges
Kommentar Von Tom Trilges
16.12.2019

Rund um den Friedberger Adventsmarkt fahren in der Ludwigstraße ab 18 Uhr keine Autos mehr. Es wäre Zeit, eine ähnliche Regelung für das ganze Jahr zu treffen.

Im Advent geht’s – zumindest abends. Dann fahren nämlich keine Autos in der Ludwigstraße rund um die Kirche St. Jakob und fast alle sind sich einig: Das bedeutet mehr Sicherheit und mehr Komfort beim Bummeln. Bekanntermaßen konnte sich der Stadtrat aber bislang nie dazu durchringen, die Innenstadt auch dauerhaft autofrei zu machen.

Die Abende in Friedbergs Innenstadt sind ohne Autos entspannter

Die Widerstände dagegen dürften zum einen von Seiten der Geschäftsleute massiv sein, zum anderen sprachen sich zuletzt in einer nicht repräsentativen Umfrage auch die Leser der Friedberger Allgemeinen mehrheitlich dafür aus, alles solle bleiben, wie es ist. Vielleicht überdenken manche diese Haltung aber mal, denn so gemütlich wie aktuell sind die Abende im Friedberger Zentrum sonst nie – und das liegt nicht nur an weihnachtlicher Musik und dem Geruch nach Lebkuchen, sondern zu einem guten Teil auch an weniger Stress durch die Verkehrsberuhigung.

Daran, die Ludwigstraße in Ruhe zu überqueren und nicht rüber zu laufen, bevor der nächste Wagen (oft zu schnell) kommt, kann man sich gewöhnen. Möglicherweise genießen manche Stadträte diesen Advents-Luxus ja gerade auch und kommen ins Grübeln.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Autofreie Ludwigstraße zum Friedberger Advent: Eine Frage der Zeit

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