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Manfred Wolf hat viel bewegt

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Kommentar Von Philipp Schröders
14.12.2018

Aus gesundheitlichen Gründen hört Kissings Bürgermeister früher auf als geplant. Woran sein Nachfolger sich messen lassen muss.

Nun geht Manfred Wolf noch früher als ursprünglich geplant. Leicht ist dem Kissinger Bürgermeister die Entscheidung nicht gefallen, bereits Anfang Januar seinen Schreibtisch im Rathaus zu räumen, doch seine andauernden Schmerzen zwingen ihn dazu.

Wolf hat in seiner langen Amtszeit viel in der Gemeinde bewirkt. Natürlich gibt es auch Stimmen, die ihn kritisieren. Beispielsweise bei dem Streit um die Ansiedlung des Krematoriums musste der Bürgermeister mit viel Gegenwind kämpfen. Doch unterm Strich hat Wolf die Entwicklung der Gemeinde stets vorangetrieben, ohne das nötige Augenmaß zu verlieren. In Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat ließ er neue Baugebiete ausweisen. Zudem siedelten sich in der Zeit zahlreiche Firmen und Geschäfte an. Auch wenn die Gemeinde wuchs, schaffte es Wolf stets, für alle Kinder Betreuungsmöglichkeiten bereitzustellen.

Nach einem schwierigen Start für den jungen Bürgermeister im Gemeinderat herrschte in späteren Jahren stets ein konstruktives Klima bei den Sitzungen. Wolf verstand es meist, die Diskussionen gut zu lenken und alle Fraktionen einzubinden. Auch das war eine Stärke, an der sich sein Nachfolger messen lassen muss.

Lesen Sie dazu folgende Artikel: Kissing braucht einen neuen Bürgermeister und Nach 22 Jahren: Bürgermeister Wolf hört zum Ende des Jahres auf

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