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Krankenhaus

09.11.2011

Mehr Komfort für Mutter und Kind

Die kleine Katharina fühlt sich im Babybettchen wohl, und auch ihre Mutter Lilia Frank (vorne) lobt den Komfort der Neuanschaffung. Verena Neumeir (links), Dr. Siegbert Mersdorf (Mitte) und Sarina Weindl vom Friedberger Krankenhaus bedankten sich beim Vorsitzenden des Fördervereins, Rüdiger Lischka (Zweiter von links) und Sparkassen-Filialdirektor Ernst Weber (Zweiter von rechts) für die Spende.
Bild: Thomas Goßner

Förderverein und Sparkasse stiften 16 Babybettchen im Wert von über 5700 Euro für die Friedberger Entbindungsstation.

Friedberg Gerade eben ist die kleine Katharina aufgewacht und liegt nun zufrieden in den Armen ihrer Mutter Lilia Frank. Dennoch kommt kein Protestlaut über die Lippen des Mädchens, als sie eigens für das Zeitungsfoto nochmals zurück in das Babybett muss. Gemütlich scheint sie jedenfalls zu sein, die Neuanschaffung des Friedberger Krankenhauses, in dem die Kinder jetzt ihre ersten Nächte auf dieser Welt verbringen.

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Eine Investition in die Zukunft

Insgesamt 16 solcher kleiner Betten stehen jetzt in der Entbindungsabteilung, um den Klinikaufenthalt für Mutter und Kind komfortabler zu gestalten. Sie wurden gestiftet vom Krankenhausförderverein und der Sparkasse, die gemeinsam insgesamt 5739 Euro aufbrachten. Der Wunsch sei dabei vom Personal an den Verein herangetragen worden, berichtete der Vorsitzende Rüdiger Lischka. Für ihn war es keine Frage, den Kaufpreis voll zu übernehmen – „es ist ja für unsere Zukunft“, findet Lischka. Dann kam die Idee auf, die Sparkasse mit ins Boot zu holen, und die sagte dann auch spontan 3000 Euro zu.

Die Anschaffung trägt dem Trend zum sogenannten „Rooming in“ Rechnung, bei dem Mutter und Kind nach der Geburt möglichst früh wieder zueinander in Kontakt kommen. Die Bettchen können direkt neben das Bett der Mutter gerollt werden. Sind die Gitter herabgelassen, bildet sich eine Ebene von Matratze zu Matratze. Gerade nach einem Kaiserschnitt sei es dann für die Mütter eine große Erleichterung, wenn sie ihr Kind ohne große Anstrengung zu sich holen oder wieder ins Bettchen zurücklegen können, sagte Frauenarzt Dr. Siegbert Mersdorf.

„Sehr nahe am Patienten“

So ist diese Spende im Wortsinn „sehr nahe am Patienten“, lobte der Klinik-Geschäftsführer Dr. Krzysztof Kazmierczak . Er bedankte sich schließlich beim Vorsitzenden des Fördervereins, Rüdiger Lischka ebenso wie bei Ernst Weber, dem Friedberger Filialdirektor der Sparkasse.

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