1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Mehr Spitzenspiel geht nicht

Landesliga Südwest

26.03.2016

Mehr Spitzenspiel geht nicht

Der SV Mering (rechts Florian Stapfer im Kopfballduell) freut sich auf das Schlagerspiel gegen den FC Gundelfingen.
Bild: Fischer

Fällt beim Schlager zwischen Mering und Gundelfingen schon eine Vorentscheidung im Titelkampf? Kissing steht vor einem schweren Doppelpack

Der Karsamstag hält in der Landesliga das Schlagerspiel schlechthin parat: Spitzenreiter Gundelfingen gastiert beim SV Mering, dem derzeit einzigen verbliebenen Verfolger. Um 15 Uhr wird dieses Match angepfiffen, von dem Merings Trainer Günter Bayer mit Fug und Recht behauptet: „Mehr Spitzenspiel geht nicht.“ Während der MSV nur einmal ran muss, steht dem Kissinger SC ein Doppelpack bevor. Am Samstag um 15 Uhr bei Türkspor und am Montag (15 Uhr) zu Hause gegen Fürstenfeldbruck.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

SV Mering – FC Gundelfingen „Wenn der Erste gegen den Zweiten spielt, dann darf man zu Recht von einem Topspiel reden. Mehr an Spitzenspiel geht nicht“, so Merings Trainer Günter Bayer. Der fiebert wie sein Team diesem Match entgegen, obwohl der 62-Jährige noch nicht von einer Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen sprechen will – bei einer Ausnahme. „Wenn Gundelfingen gewinnen sollte, dann haben sie natürlich beste Chancen, sich den Titel zu holen“, so Bayer. Bei einem Meringer Sieg würde es wohl bis zum letzten Spieltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen bleiben, bei einem Remis bliebe alles beim Alten. „Nur könnten dann die Verfolger ein bisschen näher rücken“, meinte der MSV-Coach. Doch die liegen ja schon sechs Punkte hinter dem MSV und der hat zudem ein Spiel weniger absolviert. Ganz sorgenfrei geht Bayer nicht in die Partie, hinter den grippegeschwächten Barbano und Mozaffari stehen noch Fragezeichen, die Langzeitverletzten Merk, Holzhammer und Zambak sind eh kein Thema. In der Vorrunde gab es ein 2:2, damals profitierte der MSV davon, dass Gundelfingen etliche englische Wochen hinter sich hatte. „Denen ist damals ein bisschen die Kraft ausgegangen und wir haben noch in 0:2 wettgemacht“, so Bayer. Der verweist auch darauf, dass es zwischen dem FCG und dem MSV immer hochklassige Spiele waren, allerdings meist mit dem besseren Ende für die Gundelfinger. „Das wäre schon, wenn wir das diesmal ändern könnten“, meinte der Meringer Trainer.

Türkspor Augsburg – Kissinger SC; Kissinger SC – SC Fürstenfeldbruck „Das sind zwei ganz enorm wichtige Partien für uns. In der Vorrunde haben wir da nur einen Punkt geholt, da soll nach Möglichkeit diesmal mehr rausspringen“, so die Ansage von KSC-Trainer Alex Bartl. Gegen die Türken gab es ein 1:1, gegen Fürstenfeldbruck eine 2:3-Niederlage. Der Kissinger SC will unbedingt punkten, um den Abstand nach unten zu wahren – und der SC Fürstenfeldbruck will mit Macht noch von den Abstiegsplätzen weg. „Das wird ein Sechs-Punkte-Spiel“, so Bartl. Vielleicht wird es am heutigen Samstag etwas leichter, da Türkspor weder nach oben Ambitionen, noch nach unten Sorgen hat. Doch daran glaubt Bartl nicht. „Die können befreit aufspielen und das kann gefährlich werden“, meinte der Kissinger Trainer. Der appelliert an die alten KSC-Tugenden Kampfgeist und Teamgeist. „Und dan müssen wir unsere wenigen Chancen nach Möglichkeit auch verwerten“, fordert er. Der KSC muss dabei auf Frycer, Keles und Gashi verzichten, zudem fehlen die Langzeitverletzten Scheurer und Ogino.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren