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05.06.2019

Merchinger Siebtklässler kennen sich am besten aus

Die Sieger beim Verkehrsquiz Organisatorin Karin Holzmann (ganz links), Andrea Pinske (Dritte von links), Christine Reimann-Artner (Sechste von links), Schulleiterin Renate Janovsky (Bildmitte), Claudia Sluka (Fünfte von rechts) , Kreisverkehrsvorsitzender Helmut Beck (Zweiter von rechts) und der stellvertretende Landrat Manfred Losinger (rechts).
Bild: Christina Riedmann-Pooch

Die Mittelschule belegt beim Verkehrsquiz den ersten Platz. Über 500 Schüler treten dieses Mal an

Rekordverdächtig fiel in diesem Jahr das Verkehrsquiz der 7. Klassen aus: 27 Klassen aus Gymnasium, Förderschule, Realschule und Mittelschule waren dabei, insgesamt 529 Schüler traten im Klassenverbund gegeneinander an, und am Ende gab es sogar vier Podestplätze.

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Platz drei sicherten sich bis auf die Zehntelstelle punktgleich zwei Mittelschulklassen aus Friedberg: Die 7cM unter Leitung von Julia Trinkwalder-Fend und die Schüler der 7b mit Klassenlehrerin Claudia Sluka. Über den zweiten Platz freute sich Lehrerin Andrea Pinske mit ihren 15 Mittelschülern aus Kühbach. Den größten Jubel gab es aber in der 7a der Mittelschule Merching, als Christine Reimann-Artner ihrer Klasse den souverän gesicherten ersten Platz bestätigte. Keine andere teilnehmende 7. Klasse im Kreis wusste so gut im Straßenverkehr Bescheid wie ihre 27 Schüler.

Entsprechend feierlich wurde auch die Preisverleihung gestaltet, die in der Mittelschule Merching stattfand: Neuntklässler David Clauß sorgte am Klavier für die Preisträger und ihre Lehrer für den musikalischen Rahmen. Als Ehrengäste waren Helmut Beck, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, Manfred Losinger, stellvertretender Landrat und im Vorstand der Kreisverkehrswacht, und Karin Holzmann, die das diesjährige Quiz ausgearbeitet hatte, dabei.

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Beck und Losinger waren beide lange Jahre im Polizeidienst aktiv – beide haben dabei auch viele Unfälle mit Kindern erleben müssen. Deshalb liege ihnen die Verkehrssicherheit der Kinder besonders am Herzen. Dass man am Ball bleiben müsse, beweise auch die erschreckende Tatsache, dass statistisch alle 18 Minuten ein Kind im Straßenverkehr verunglückt.

Beck unterstrich, dass sich die schrecklichen Bilder von Verkehrsunfällen mit Kindern während seiner aktiven Zeit ins Gedächtnis eingebrannt hätten – deswegen müsse man alles tun, um dies zu verhindern. Ganz besonders freue er sich deswegen darüber, dass im vergangenen Jahr die Zahl der Unfälle im Kreis weiter gesunken sei: 13 Unfälle, bei der 16 Kinder beteiligt waren, wurden verzeichnet, aber kein einziges wurde tödlich verletzt.

Holzmann freute sich, dass so viele Kinder am Verkehrsquiz interessiert waren wie noch nie. Sie habe beobacht, dass vor allem Fehleinschätzungen im Straßenverkehr zu den meisten Unfällen führten. Den „toten Winkel“ thematisierte sie ebenfalls. Sie appellierte an die Schüler, immer daran zu denken, dass sie die Schwächeren im Verkehr seien und deshalb gefährliche Situationen – auch wenn man im Recht sei – meiden sollten. Auch Fahrradfahren mit dem Handy sei absolut tabu. Es sei nicht nur gefährlich, sondern auch teuer: 55 Euro werden fällig, wenn man erwischt wird.

Natürlich gab es auch ein dickes Lob für die Sieger: „Ihr wart richtig, richtig gut. Um hier gewinnen zu können, müssen alle aus der Klasse Topleistungen bringen.“ Das war der Kreisverkehrswacht auch eine ordentliche Finanzspritze für die Klassenkasse wert: Im Beisein der Schulleiter Renate Janovsky und Herbert Klassmüller bekamen die Sieger 300 Euro, die zweitplatzierten Kühbacher 200 Euro und die beiden dritten Gewinner aus Friedberg je 100 Euro.

Die Merchinger planen schon, was sie mit dem Preisgeld machen: Es soll ihr Grundstock für die Abschlussfahrt werden – am allerliebsten nach Kroatien.

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