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Fußball Landesliga

21.07.2018

Mering kann unbeschwert aufspielen

Auf Merings Defensivspieler Lukas Krebold (am Ball) wird am Sonntag einiges an Arbeit zukommen – schließlich bekommen es die Meringer mit dem erklärten Meisterschaftsfavoriten TSV Landsberg zu tun.
Bild: Peter Kleist

Gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Landsberg hat der MSV nichts zu verlieren. Personell kann das Trainerduo Kitzler/Cappek nahezu aus dem Vollen schöpfen.  

Der Stachel der Niederlage vom Mittwoch gegen Gilching sitzt noch tief beim SV Mering, doch der Fokus des Landesligisten richtet sich schon auf die anstehende Aufgabe am Sonntag – und die könnte schwerer kaum sein. Der MSV erwartet dann um 15 Uhr den Bayernliga-Absteiger TSV Landsberg und die Oberbayern gelten in dieser Spielzeit als einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft.

Noch haben die Meringer das 0:1 gegen Gilching nicht ganz verdaut. „Die Jungs sind selber sauer auf sich, dass sie so ein schlechtes Spiel abgeliefert haben“, erklärt Trainer Christian Cappek im Vorfeld des Topspiels gegen Landsberg. Dass man gegen den Meisterschaftsanwärter Nummer eins anders wird auftreten müssen, dass ist allen bewusst. „Gegen Gilching war es ein schwieriges Spiel. Die haben das Tempo rausgenommen, standen tief und wir haben uns auch schlecht bewegt“, analysierte Cappek. Die wenigen Chancen, die man sich erarbeitet hatte, wurden nicht verwertet und ein Foul entschied schließlich die Partie.

„Eigentlich war es ein typisches 0:0, aber dann machen wir so ein dummes Foul, das zum Elfmeter führt. Dass wir dann auch noch einen Elfmeter verballern, das hat irgendwie zu diesem Auftritt gepasst“, meinte Cappek. Der machte dem Schützen, Markus Gärtner, aber keinen Vorwurf. „Das ist unser Torjäger, der hat in Gundelfingen zwei verwandelt – der darf auch mal einen verschießen“, so Cappek.

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Der hat großen Respekt vor dem Gegner am Sonntag. „Landsberg hat wieder eine gute Mannschaft, die auch als Mannschaft auftritt – und mit Muriz Salemovic einen hervorragenden Spielertrainer, der für die Landesliga fast überqualifiziert ist“, sagte der Meringer Coach. Und die Oberbayern kommen mit der Empfehlung von zwei Siegen bei 5:0 Toren. „Wir haben nichts zu verlieren, können unbeschwert aufspielen und das könnte durchhaus spannend werden“, meinte Cappek. Schließlich dürften die Landsberger nicht so defensiv agieren, wie Gilching und das könnte Räume für Konter schaffen. Der Kader bleibt im Vergleich zum Mittwoch gleich, es fehlen nur die beiden Verletzten Michael Fuchs und Andreas Rucht.

„Taktisch könnte sich vielleicht die eine oder andere Umstellung ergeben, aber das müssen wir abwarten“, so Cappek. Der hat am Sonntag auch wieder seinen Trainer-Kollegen Gerhard Kitzler an seiner Seite. Der weilte am vergangenen Mittwoch noch im Urlaub, ist diesmal aber wieder da. Spielbeginn auf der Sportanlage in Mering ist am Sonntag um 15 Uhr.

Die weiteren Spiele Garmisch-Partenkirchen – Aystetten, Geretsried – BBCF Wolfratshausen (beide Samstag, 15 Uhr); VfR Neuburg – Türkspor Augsburg, Gundelfingen – FC Kempten (beide Samstag, 17 Uhr); Illertissen II – Olching (Sonntag, 14 Uhr); TSV Gilching – SC Oberweikertshofen, SV Egg/Günz – Memmingen II (beide Sonntag, 15 Uhr); SpVgg Kaufbeuren – SC Ichenhausen (Sonntag, 17 Uhr).

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