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Veröffentlichung

10.03.2020

Meringerin schreibt ihr erstes Kinderbuch

Heike Scherer aus Mering hat ein Buch mit dem Titel „Mein Name ist Mieze“ veröffentlicht.
Bild: Scherer

Die Hauskatze Mieze erzählt, wie sie in die Marktgemeinde kommt und was sie dort erlebt

Die enge Beziehung der Familie zu ihrer Katze hat die Meringer Heike Scherer dazu inspiriert, ein Kinderbuch zu schreiben. Nun ist das Werk mit dem Titel „Mein Name ist Mieze – Eine Hauskatze erzählt aus ihrem Leben“ erschienen. Zu jedem Kapitel hat die Autorin zudem ein Bild gemalt.

Bei einer „Speakers‘ Corner“, die Scherer speziell für Kinder und Jugendliche im Jugendtreff Mering gemeinsam mit Maureen Lermer im Jahr 2013 organisierte, hatte sie eine Kurzgeschichte aus der Sicht ihres Haustieres vorgetragen. Auf den Rat von Freunden entstand daraus Anfang des Jahres 2019 ein Buch mit zwölf Kapiteln für Leseanfänger oder zum Vorlesen. Ein Exemplar schenkte sie bereits dem scheidenden Bürgermeister Hans-Dieter Kandler zum Abschied.

Die weiß-braune Hauskatze Mieze befand sich schon eine Woche vor Weihnachten im Garten der Familie Scherer. Am Heiligen Abend merkte plötzlich der Schwager, dass sie vor dem Fenster stand und hereingelassen werden wollte. Die neunjährige Mieze war fest entschlossen, in Mering St. Afra zu bleiben. Zehn Jahre verbrachte sie in der Marktgemeinde und überraschte ihre Familie, deren Freunde und Verwandte immer wieder mit ihren Einfällen.

Meringerin schreibt ihr erstes Kinderbuch

Zum Beispiel musste sie mit einem schwarzen Eindringling namens Mokko zurechtkommen, der sich das Haus der Familie eines Tages ebenfalls als künftige Bleibe ausgesucht hatte. Anfangs war sie darüber sehr verärgert und schlug ihm mit der Pfote auf die Schnauze, aber nach kurzer Zeit freundete sie sich mit ihm an und lernte Tricks, die sie zuvor nicht kannte. Ein anderes Mal drang ein Schlittenhund eines Abends in den Garten ein und brachte das Leben der bereits 17-jährigen Mieze durcheinander. Vor lauter Angst kletterte sie so hoch auf einen Baum, dass sie mit der Leiter hinuntergeholt werden musste.

Was die Katze sich sonst alles einfallen ließ, um der Familie ihre Liebe, aber auch ihren Ärger zu zeigen, können die Leser in dem Buch erfahren.

„Mieze war unsere vierte Katze und sie war bisher unsere liebste“, sagt Scherer. Ihre erste Katze holte sie sich im Oktober 2006 ins Haus, Mieze kam im Dezember 2008 dazu und lebte bis zu ihrem Tod im Dezember 2018 in Mering.

Das Buch soll Kindern zeigen, was für ein gutes Verhältnis ein Tier zu seinen Besitzern aufbauen kann, was es fühlen und denken könnte.

Das Buch entstand an einem verregneten Wochenende bei Heike Scherers Schwiegermutter. Zufällig hatte die Autorin ein leeres Heft im Koffer mitgenommen und begann mit dem Schreiben. Inzwischen sitzt sie schon an den Illustrationen zu ihrem zweiten Buch „Kindheitserinnerungen“. (FA)

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