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Modellstadt? Besser nicht mit dem Feuer spielen

Kommentar Von Ute Krogull
31.03.2021

Plus Augsburg wollte Modellstadt nach dem Vorbild von Tübingen werden, Aichach und Friedberg nicht. Wie ist das einzuschätzen?

Die Wortneuschöpfung "mütend" drückt den Gemütszustand vieler Menschen nach einem Jahr Pandemie und Beschränkungen aus als eine Mischung aus "müde" und "wütend". Wären Lockerungen nach dem Tübinger Vorbild für Aichach und Friedberg eine Lösung?

Die Menschen sehnen sich auch hier danach, wieder bei ihrem Lieblingslokal auf der Terrasse zu sitzen oder ein Konzert zu besuchen. Die Städte sind überschaubar groß, die Testsituation ist dank des Kraftaktes vieler Ehrenamtlicher mittlerweile gut.

Trotzdem war es die richtige Entscheidung, dass sich die Städte nicht beworben haben. Erst gefeiert, steht das Tübinger Modell wegen steigender Inzidenzzahlen schon wieder auf der Kippe. Ob Bayern es in dieser Situation wagt nachzuziehen, ist sehr fraglich.

Friedberg ist das Ziel vieler Augsburger

Tübingen macht die zahlreichen Tagesgäste für die Entwicklung verantwortlich. Vor allem in Friedberg hätte das ähnlich ausgehen können. Das Fachmarktzentrum mit weithin bekannten Geschäften und auch die Altstadt nur wenige Haltestellen hinter der Grenze zu Augsburg: Hier war in den vergangenen Tagen ohnehin viel los. Viele wollen es nicht (mehr) wahrhaben, aber Covid-19 bleibt brandgefährlich. Es ist richtig, nicht mit dem Feuer zu spielen.

Lesen Sie dazu den Artikel: Werden Aichach oder Friedberg Corona-Modellstädte?

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