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06.06.2019

Musiker aus Mering sind in Innsbruck erfolgreich

Die Kiendl-App Music Factory: (vorne kniend, von links) Tobias Bartl, Fiona Strauß, Isabella Lauber, Rebecca Scherbaum, (hinten, von links) Siegfried Kiendl, Lukas Bartl, Anna-Maria Bader, Johanna Schneider, Brigitte Kiendl-App und Malte Bieringer.
Bild: Kiendl-App

Beim international besetzten Akkordeonwettbewerb World Music Festival ist das Institut Kiendl-App vorne dabei

Die Musiker des Instituts Kiendl-App aus Mering haben bei einem international besetzten Wettbewerb ihr Können bewiesen. Das „World Music Festival“ in Innsbruck ist der weltweit größte Akkordeonwettbewerb.

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Dabei standen das Akkordeon, die Steirische und die Mundharmonika im Mittelpunkt. Rund 10000 Harmonikaspieler der weltbesten Akkordeonorchester und -gruppen aus elf Nationen, darunter Teilnehmer aus Australien, Neuseeland und China, fanden sich dazu im Innsbrucker Congress und auf der Messe ein. Das Musikinstitut Kiendl-App war mit vier Formationen und 32 Spielern angereist.

In der Kategorie Kammermusik-Jugend startete das Akkordeonensemble Mering und erreichte trotz starker Konkurrenz einen guten fünften Platz. Für seinen gekonnten Vortrag erhielt das Ensemble von der internationalen Jury das zweitbeste Prädikat „ausgezeichnet“.

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Jetzt war das Akkordeonkinderorchester – MaMe (Mammendorf-Mering) unter der Leitung von Brigitte Kiendl-App in der Kategorie Schülerorchester-Elementarstufe am Start. Es wollte seinen 2016 errungenen Vizeweltmeistertitel verteidigen. Fast wäre es mit dem aus vier Sätzen bestehenden Stück „Es war einmal ...“ auch gelungen. Die Jury vergab das Prädikat „ausgezeichnet“ und das Orchester belegte den dritten Platz mit Pokal.

Ebenfalls über das zweitbeste Prädikat „ausgezeichnet“ und den ersten Platz mit Pokal freute sich die Pintele Group. Allerdings hatte das ganze einen Wermutstropfen. Da sich Pintele in der Kategorie „Weltmusik – Schüler“ als einzige der Jury stellten, darf sich die Gruppe nicht Weltmeister nennen. Diese Formation war schon zum zweiten Mal beim Wettbewerb und überzeugte nicht nur mit ihrem ausdrucksstarken und rhythmischen Vortrag, sondern auch mit ihrer gut ausgewählten Literatur, den drei Klezmer-Stücken.

Besonders ist auch die außergewöhnliche Besetzung mit Gitarre, Akkordeon und Melodica, Block- und Querflöte, Hackbrett und Tischharfe sowie einem Akkordeon-Zungenbass. Überaus erfolgreich war in der Kategorie „Weltmusik-Jugend“ die Kiendl-App Music Factory unter der Leitung von Siegfried Kiendl mit ihrem typischen Sound aus Querflöten, Akkordeon und Keyboards sowie E-Bass und Schlagzeug.

Sie holte sich mit „I Will Survive“ und der von Siegfried Kiendl arrangierten Bravour-Polka „Giora Feidman“ – mit einem rasend schnellen Schlusssolo bravourös von Anna-Maria Bader gespielt – den zweiten Platz mit Pokal und mit der Note „ausgezeichnet“. Nun darf sich die Gruppe in den nächsten drei Jahren in dieser Kategorie als „Vizeweltmeister“ bezeichnen.

„Alles in allem war es für die vielen jungen Musiker des Instituts Kiendl-App ein großes Erlebnis“, sagt Siegfried Kiendl.

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