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Probleme mit AVV: Fahrgäste beschweren sich schon gar nicht mehr

Probleme mit AVV: Fahrgäste beschweren sich schon gar nicht mehr
Kommentar Von Ute Krogull
03.03.2020

Plus Eltern kritisieren mangelnde Sicherheit in AVV-Bussen in Friedberg. AVV und Busunternehmen wollen von Problemen nichts gehört haben. Kein Wunder!

Noch nie gehört! Das ist eine Antwort, die Journalisten oft bekommen, wenn sie Kritik vorbringen. Wenn es um öffentlichen Personennahverkehr geht, ist sie besonders beliebt. Und sie ist womöglich nicht einmal gelogen. Denn es ist schlicht und einfach so: Die Fahrgäste beschweren sich halt nicht mehr.

AVV: Eng getaktete Fahrpläne treiben Fahrer zu rasantem Fahrstil

Im Winter kommen Busse nicht? Man schaut, wann der Zug fährt. Fahrer telefonieren mit dem Handy? Na ja, was soll’s. Dabei weiß jeder, der in Friedberg mit dem Bus unterwegs ist, dass das Alltag ist. Ebenso der rasante Fahrstil der Busfahrer, für die selbst Rotlicht von Ampeln nicht zu gelten scheint. Irgendwie kann man sie sogar verstehen, weil die Fahrpläne so eng getaktet sind, dass sie zu Stoßzeiten kaum eine Chance haben, sie einzuhalten.

Auch eine Kommunikation zwischen den Fahrern, die alle sehr freundlich und bemüht sind, und ihren Passagieren ist mangels Sprachkenntnissen schwer. Wo muss ich aussteigen? Welchen Bus muss ich nehmen? Das fragt man lieber gleich andere Kunden. Probleme in den Bussen existieren – auch wenn sie nicht an die zuständigen Stellen gelangen. Eine Fahrgasterhebung wird daran nichts ändern.

Lesen Sie den Bericht: Eltern beschweren sich über Busfahrer

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