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Ried-Hörmannsberg
03.06.2021

Feuerwehrführung in Hörmannsberg muss notbesetzt werden

Werner Sanktjohanser (links) und Paul Menhart wurden bei der jüngsten Gemeinderatssitzung zum Feuerwehrkommandanten und zum Stellvertreter notbestellt.
Foto: Christine Hornischer

Werner Sanktjohanser und Paul Menhart leiten die Feuerwehr Hörmannsberg zurzeit provisorisch. Was dahinter steckt.

Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Hörmannsberg besteht zurzeit aus einer Notbesetzung. Werner Sanktjohanser und Paul Menhart wurden dazu bei der jüngsten Gemeinderatssitzung für die Posten des Kommandanten und des Stellvertreters notbestellt. Hintergrund sind die Amtszeiten.

Ein Feuerwehrkommandant wird für eine Dauer von sechs Jahren gewählt. Da Sanktjohanser und Menhart im Frühjahr 2015 von den Mitgliedern in ihre Ämter eingesetzt worden waren, ist ihre Dienstzeit inzwischen abgelaufen. Die Kommandantenwahl hätte in diesem Frühjahr erfolgen müssen, konnte aber wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden. Daher wurden die beiden Feuerwehrkommandanten jetzt vom Gemeinderat übergangsweise als Kommandanten bestellt.

Feuerwehr Hörmannsberg will die Wahl bald nachholen

Dieses Vorgehen ist im bayerischen Feuerwehrgesetz verankert. In Hörmannsberg findet die Wahl der Kommandanten immer zusammen mit der Wahl des Vereinsvorstands statt, der ebenfalls auf eine Dauer von sechs Jahren gewählt wird. Das ganze findet traditionsgemäß im Rahmen der Jahreshauptversammlung statt. Dies soll auch weiterhin so beibehalten werden. „Aufgrund der sinkenden Corona-Zahlen sind wir guter Dinge, dass wir die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Sommer in gewohnter Weise durchführen können“, sagt Sanktjohanser.

Auf sein größtes Erlebnis während seiner Dienstzeit angesprochen, muss er lachen. „Die ersten vier Jahre waren geprägt vom Anbau, dann kam Corona“, sagt er. Der Anbau an das Feuerwehrhaus, der aus Platzgründen dringen nötig gewesen war, wurde im Sommer 2019 fertiggestellt. Dann kam die Pandemie. „Ich hoffe jetzt auf eine Zeit, in der wir uns endlich auf das konzentrieren können, was wir tun sollen: Anderen zu helfen und gegebenenfalls Leben zu retten“.

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