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Ried
06.10.2021

Ried will keine mobilen Luftfilter

Luftreinigungsgeräte sollen in Ried nicht in den Klassenräumen aufgestellt werden.
Foto: Annette Riedl, dpa (Symbolbild)

In Ried sind in der Schule und den Kindertageseinrichtungen bereits viele Räume mit Anlagen ausgestattet. Dennoch herrscht auch in der Gemeinde Handlungsbedarf.

Im Gemeinderat Ried ist darüber beraten worden, die Grundschule und Kindertageseinrichtungen mit Luftfiltern ausstatten zu lassen. Der Freistaat unterstützt die Kommunen zurzeit bei der Anschaffung mit Zuschüssen.

Wie Bürgermeister Erwin Gerstlacher erklärt, sind die neue Schule, die Kinderkrippe in Ried und der Neubau der Kindertagesstätte in Baindlkirch bereits mit fest eingebauten Lüftungsanlagen ausgestattet. "Dass heißt, dass diese Räume schon mit Frischluft versorgt werden", sagt der Bürgermeister. Dennoch herrscht auch in Ried noch Handlungsbedarf. In allen drei Einrichtungen gibt es ältere Gebäudeteile, die nicht über Luftfilter verfügen. Insgesamt geht es dabei um 19 Räume.

Ried setzt auf fest eingebaute Lüftungsgeräte

In der Sitzung wurde nun darüber beraten, mobile Luftreinigungsgeräte oder dezentrale Lüftungsgeräte, die fest eingebaut sind, anzuschaffen. "Im Vorfeld haben wir mit dem Elternbeirat, der Schulleitung und der Kindertagesstättenleitung gesprochen. Wir waren uns einig, dass keine mobilen Luftreinigungsgeräte angeschafft werden sollen", sagt Gerstlacher. Vielmehr sollen die alten Räume auch mit fest eingebauten Anlagen ausgestattet werden. Dieser Meinung schloss sich der Gemeinderat an.

Laut Gerstlacher sind die Räume von der Größe her vergleichbar. Wahrscheinlich werden jeweils zwei Lüftungsgeräte gebraucht. "Wir lassen nun einen Raum anschauen und das Ganze durchrechnen", sagt der Bürgermeister. Danach muss der Auftrag ausgeschrieben werden. Der Bürgermeister ist vom Gemeinderat dazu ermächtigt, das wirtschaftlichste Angebot in Auftrag zu geben. "Wir schauen, dass wir das zeitlich so schnell wie möglich umsetzen können", sagt Gerstlacher. (schr-)

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