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Tod von Fred Rai

26.04.2015

So behalten die Menschen in der Region Fred Rai in Erinnerung

Vor allem als großen Tierfreund behalten die Menschen den Western-City-Gründer Fred Rai in Erinnerung.
Bild: Catrin Weykopf

Nachdem Fred Rai wohl nach einem Schlaganfall von seinem Pferd stürzte und starb, ist die Trauer in der Region groß. Leser haben mit uns ihre schönsten Erinnerungen geteilt.

Cowboy, großer Tierfreund und Held der Kindheit - das wird Fred Rai auch nach seinem Tod für die Menschen in der Region bleiben. Unsere Leser haben auf Facebook ihre schönsten Erinnerungen an den Gründer der Western-City mit uns geteilt. Sie denken an seine Musik, seine Auftritte auf Pferden - und vor allem an seine Tierliebe.

Eine Leserin schreibt: "Ich hab ihn mal ganz weit weg von irgendeinem Publikum erlebt, wie er ein 'nicht mehr reitbares' Pferd ganz ruhig, unspektakulär und wie selbstverständlich nach relativ kurzer Zeit dazu gebracht hat, brav und willig unterm Sattel seine Aufgaben zu erfüllen." Das habe er vollkommen ohne Gewalt oder laute Worte geschafft.

Eine andere Leserin hat sich mit Fred Rai einmal darüber unterhalten, wie er zu seinem Hund kam: "Im Tierheim sagte er, wenn ihr mal einen habt, den keiner will oder der recht häßlich ist, den nehm ich." Irgendwann habe er dann einen Fax mit den Worten "Er ist da" bekommen.

"Fred Rai hat einen Teil meiner schönsten Jugendzeit geprägt"

Für viele Menschen reicht die Erinnerung an den ewigen Cowboy bis in ihre Kindheit zurück. Mancher war damals in den Ferienlagern der Western-City. "Da ich zu der Zeit Geburtstag hatte, bekam ich von Fred Rai ein Geburtstagslied gesungen", erinnert sich eine Frau.

"Er hat einen Teil meiner schönsten Jugendzeit geprägt", heißt es außerdem in den vielen Kommentaren zum Tod von Fred Rai. Oder: "Mit etwa zehn Jahren war ich mit meiner Mutter, ihrem Mann und meiner Schwester dort - wir wollten was essen und dann kam er rein und fragte, ob er sich zu uns setzen darf." Eine Stunde hätte sie dann alle zusammen gegessen und gelacht.

Als Cowboy mit Pferden und einer eigenen Westernstadt verwirklichte Fred Rai bis zu seinem Tod am 24. April 2015 seinen Kindheitstraum in Dasing.
14 Bilder
So lebte Fred Rai seinen Traum vom Wilden Westen
Bild: Sebastian Richly

Viele danken Fred Rai für unvergessliche Erlebnisse

Die Menschen haben Fred Rai als sympathisch und offen empfunden. Oft hat er sie erheitert. "Das letzte mal letztes Jahr, als er mir den Parkplatz vor der Nase wegnahm und wir herzlich drüber gelacht hatten.", schreibt eine Leserin.

Der bayerische Cowboy hat bei vielen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eine Frau schreibt: "Als Fred auf seinem Pferd Spitzbub in den Salon geritten kam, stockte uns der Atem - das ist jetzt 33 Jahre her und in meinem Kopf fühlt es sich an wie gestern." Und sie fügt wie viele andere hinzu: "Danke für das unvergessliche Erlebnis!" sge

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