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Friedberg

12.07.2010

Spaß am Seiltanz und am Schmatzen der Kobolde

Spaß am Seiltanz und am Schmatzen der Kobolde
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Spaß am Seiltanz und am Schmatzen der Kobolde

Beim Friedberger Altstadtfest fehlt es an nichts. Auch nicht beim Kinderprogramm. Das finden zumindest die Schwestern Nina und Lisa. Von Miriam Schmidt

Einige Kinder versuchen sich schon als Seiltänzerinnen im Pausenhof der Schule am Eisenberg. Die sechsjährige Nina und ihre neunjährige Schwester Lisa Cerba sind als Nächste dran. Sie sind an diesem Tag Testpersonen. Die Mädchen aus der Friedberger Gegenwart tauschen Playmobil und Puppe gegen historisches Spielzeug. Sie probieren das Kinderprogramm der "Friedberger Zeit" aus.

"Du zuerst", sagt Nina noch etwas schüchtern zu ihrer großen Schwester. Doch die anfängliche Skepsis ist schnell verflogen. Mutig wagt sich die Sechsjährige doch als Erste auf das breite "Seil". Mit Hilfe von Alexandra Breunik vom Alpenverein Friedberg klappt das auch schon richtig gut. Obwohl das "Seil" ziemlich ins Wanken gerät, kann Nina das Gleichgewicht gut halten. Und auch Lisa steht ihrer Schwester in nichts nach. "Das war witzig und wackelig", freut sich Lisa. Viel Geschick und "Teamwork" müssen die beiden an der nächsten Station "Titobria: Historische Kinderspiele" beweisen. Die Holzkiste "Frau Holle" müssen die Geschwister so bewegen, dass eine Murmel durch den eingebauten Parcour das andere Ende erreicht. "Noch mal", sagt Nina nach der ersten Runde.

Nach dem dritten Mal reicht es Lisa aber jetzt. Schließlich gibt es hier noch vieles zu entdecken. "Rapunzel" zum Beispiel - das wird schließlich zu Ninas Lieblingsspiel. Konzentriert versucht die Sechsjährige eine Murmel an zwei Fäden an einer Wand mit Löchern hochzuziehen. Ziel ist es, die oberste Öffnung zu erreichen. Als Belohnung gibt es dann einen "Dekostein" von Betreuerin Brigitte Reyinger. Konzentriert wartet Lisa bei ihrem Favoriten "Prinzessin auf der Erbse" auf die nächste Hülsenfrucht, die sie mit einem Holzhammer zerschlagen muss. Dabei ist ziemlich viel Geschick gefragt, denn die Erbsen rollen ziemlich schnell durch einen Schlauch auf die "Schussbahn".

Ein weniger bekanntes Märchen als "Frau Holle" oder "Rapunzel" gibt es in der Jurte zu hören. Im kuscheligen Ambiente zwischen Kissen und Schaffell hören sich Lisa und Nina in "Kerstins Märchenwelt" das "Märchen vom Zuckermännchen" an. Mit viel Mimik und Gestik macht die Schauspielerin Kerstin Becke die Geschichte zu einem richtigen Erlebnis. Dabei bezieht sie die Kinder in ihre Erzählung direkt mit ein. In dem Zelt imitiert Becke das Schmatzen von Kobolden und schlägt eine Trommel. Die Geschwister lauschen gebannt. "Ich fand das Märchen toll und auch wie sie es erzählt hat", lautet Lisas Fazit. Von Miriam Schmidt

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