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Stadtrat: Ist Politik in Friedberg Selbstzweck?

Stadtrat: Ist Politik in Friedberg Selbstzweck?
Kommentar Von Thomas Goßner
24.02.2020

Die Bedürfnisse der Betroffenen spielen eine untergeordnete Rolle. Dafür gibt es in Friedberg genügend Beispiele.

Fast jeden Monat eine Stadtratssitzung, dazwischen im wöchentlichen Turnus dienstags und donnerstags die Ausschüsse und Beiräte – dass die Friedberger Kommunalpolitik auf der faulen Haut liegt, kann man ihr beileibe nicht vorwerfen. Stundenlange Debatten im Rathaus bedeuten für alle Beteiligten ein stolzes Arbeitspensum.

Dennoch geht es bei vielen Themen schleppend bis gar nicht voran. Jüngstes Beispiel: die Grundschule Friedberg-Süd. Nach dreijähriger Vorbereitung geht es wieder zurück auf Los. Neue Abstimmungen mit der Schulleitung und der Förderstelle, neue Entwürfe, womöglich sogar eine neue europaweite Ausschreibung.

Und Schüler wie Lehrer arbeiten derweil unter Bedingungen, die längst nicht mehr zeitgemäß sind. Auf rund 800 Quadratmeter veranschlagt die Regierung von Schwaben den zusätzlichen Flächenbedarf.

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So vieles geht im Friedberger Stadtrat schleppend voran

Welche Rolle spielen bei den Entscheidungen im Rathaus eigentlich die Bedürfnisse der Betroffenen? Wer interessiert sich für die Kunstschaffenden, für die es keine Räume gibt? Wer denkt an die Anlieger der Bahnhofstraße, deren Neugestaltung sich immer weiter verzögert? In Friedberg dreht sich Politik nur um sich selbst.

Lesen Sie dazu unseren Bericht: Kein Ende der Raumnot an der Grundschule Friedberg-Süd

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