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Stadtrat in Friedberg

16.10.2017

Steigen die Grabgebühren?

Die Friedhofswege sind für Besucher mit Gehwagen oder Rollstühlen problematisch.
Bild: Peter Stöbich

Die Wege auf den Friedhöfen in Friedberg müssten befestigt werden. Die Stadträte wollen sich aber erst einmal ein Bild vor Ort machen.

Höhere Gebühren werden im neuen Jahr auf alle Grabnutzungsberechtigten zukommen, wenn sich die Friedberger Stadtverwaltung mit ihrem Vorschlag durchsetzen kann. Grund für die drohende Steigerung ist die notwendige Befestigung von Wegen auf den Friedhöfen. Es geht um insgesamt 3800 Quadratmeter in den verschiedenen Ortsteilen.

Stadtwerke-Chef Holger Grünaug berichtet in der jüngsten Sitzung des Werkausschusses: „Immer wieder kommen Bürger auf uns zu mit der Bitte, dass bislang wassergebundene gesplittete Wege gepflastert oder asphaltiert werden.“ Vor allem ältere Menschen mit Gehwagen sowie Rollstuhlfahrer täten sich schwer.

Mit einer Pflasterung der Wege steigen die Grabgebühren

Auch für den Winterdienst sind asphaltierte Wege einfacher; eine Pflasterung käme laut Holger Grünaug mit 170 Euro pro Quadratmeter außerdem etwa doppelt so teuer. Bei neun Friedhöfen im Stadtgebiet wären das Kosten in Höhe von 323000 beziehungsweise 646000 Euro – Beträge, welche die Grabgebühren um 4,5 oder bei einer Pflasterung um neun Prozent steigen lassen würden. Das bedeutet für ein Doppelgrab eine Erhöhung um 60 oder 120 Euro, für ein Urnengrab um 36 oder 72 Euro.

Während sich Marion Brülls (Grüne) grundsätzlich gegen asphaltierte Friedhofswege aussprach, wollte Peter Feile (SPD) das Thema von der Tagesordnung absetzen, um sich auf den Friedhöfen selbst ein Bild von den Problemen zu machen. Der Werkausschuss stimmte einer Vertagung und einer Ortsbesichtigung zu, die im kommenden Jahr stattfinden soll.

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