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Vater und Tochter in einer Quizshow

29.04.2011

TV-Show: Bürgermeister von Odelzhausen "rettet" 25000 Euro

Heidi Brandmair (32) hatte sich zusammen mit ihrem Vater, Odelzhausens Bürgermeister Konrad Brandmair (55), als Kandidat bei „Rette die Million“ beworben. Am Ende gab es einen Gewinn von 25.000 Euro.
Bild: Foto: Manfred Sailer

Als bayerische Originale haben zwei Kandidaten aus Odelzhausen bei "Rette die Million" nicht nur Geld, sondern auch Sympathien gewonnen.

Vor wenigen Tagen ist eine Folge der Quizsendung „Rette die Million“ ausgestrahlt worden. Heidi Brandmair (32) hatte sich zusammen mit ihrem Vater, Odelzhausens Bürgermeister Konrad Brandmair (55), als Kandidatin beworben.

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Ihr Auftritt als bayerische Originale war sehr sympathisch. Am Ende gab es einen Gewinn von 25.000 Euro. In der letzten Frage ging es um David gegen Goliath aus dem Alten Testament. Die 32-Jährige und ihr Papa tippten nach längerem Hin und Her richtig auf David und durften nach der Sendung eines von 40 möglichen Geldbündeln mit nach Hause nehmen.

Aufgezeichnet wurde die Sendung schon vor Wochen und bis zur Ausstrahlung herrschte ein „Schweigegebot“ über den Ausgang. Vor der Sendung haben Macher der Sendung Odelzhausener Bürger, darunter auch den Pfarrer, interviewt und ihre Wünsche vor dem Quiz eingespielt. Wir haben mit den beiden gesprochen.

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Habt ihr Euch über die Stimmen aus dem Ort gefreut?

Heidi Brandmair: Der Einspieler hat uns richtig überrascht und wir haben uns sehr über die guten Wünsche gefreut.

Wie lange dauert so ein Auftritt und wie waren Anreise, Unterbringung und Betreuung?

Konrad Brandmair: Der Auftritt in Köln hat insgesamt gute 30 Minuten gedauert. Aber wir waren bereits den halben Tag im Studio zur Generalprobe, Maske, Tonprobe und so weiter.

Heidi Brandmair: „Dort wurden wir auch bestens mit Essen und Getränken versorgt. Die Unterbringung im Hotel in Köln und die Betreuung durch die Mitarbeiter vor Ort waren super.

Wie seid ihr mit Aufregung und Lampenfieber umgegangen?

Heidi Brandmair: Wir hatten tolle Unterstützung in Form meiner Mutter und meines Onkels dabei, die uns die Aufregung ein wenig genommen haben.

Konrad Brandmair: Aber ganz ohne Lampenfieber ist es dann doch nicht gegangen.

Was macht Ihr mit dem Geld? Habt Ihr schon Pläne?

Heidi Brandmair: Das Geld ist bereits verplant. Zehn Prozent werden wir an das Hilfsprojekt von Jörg Pilawa im Rahmen der Welthungerhilfe für Haiti spenden. Den Rest werde ich für die Abzahlung meiner Wohnung nutzen, mein Vater für Renovierungsarbeiten.

Eine Million hört sich ganz viel an. Enttäuscht, weil es „nur“ 25000 Euro waren?

Heidi Brandmair: „Wir sind sehr glücklich darüber überhaupt etwas gewonnen zu haben, denn wie man an unseren Vorgängern gesehen hat, gehört nämlich auch eine kleine Portion Glück dazu.“ (smai)

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