Newsticker
Syriens Präsident Baschar al-Assad positiv auf Corona getestet
  1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Unguter Nachgeschmack des Silvesterballs

Friedberg

04.01.2019

Unguter Nachgeschmack des Silvesterballs

Kritik gibt es am Büfett bei der Silvesterparty im Schloss Friedberg.
2 Bilder
Kritik gibt es am Büfett bei der Silvesterparty im Schloss Friedberg.
Bild: Daniel Naupold/dpa (Symbol)

Plus Nach der Silvesterparty im Schloss von Friedberg beschweren sich Gäste über das Büfett. Der Caterer verspricht Entschädigung.

300 Gäste feierten im Schloss ins neue Jahr. Die Party gefiel den Besuchern – bis auf das Büfett. Bei unserer Zeitung und der Stadt gingen Beschwerden ein. So schreibt der Friedberger Maurus Oehmann, man habe lange für die Vorspeisen anstehen müssen. „Dort angekommen, gab es nur noch leere Teller.“ Auch das Hauptgericht habe zu wünschen übrig gelassen, die Salatschüsseln seien „leer und verschmiert“ gewesen. „Das gesamte Essen war für jeden Gast eine Zumutung und ist durch nichts zu rechtfertigen. Das gesamte Catering wirkte stümperhaft und unfähig.“ Sein Fazit des Abends: „Räumlichkeiten: sehr gut, Ambiente: sehr gut, Musik: sehr gut, Essen: katastrophal.“ Andere Gäste betätigen diese Ansicht.

Was sagt die Stadt Friedberg als Veranstalter?

Veranstalter war die Stadt Friedberg. Im Eintrittspreis von 79 (Flanierkarten) bzw. 99 Euro (Sitzkarten) waren Büfett, Nachspeise, Mitternachtssnack, Begrüßungscocktail sowie Sekt um Mitternacht enthalten. Zweiter Bürgermeister Richard Scharold war selber auf dem Fest. Er betont: „Es war insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung.“ Das Schlossmanagement habe alles sehr gut vorbereitet; auch Büfett und Zahl der Gäste seien mit dem Caterer abgesprochen gewesen. Scharold berichtet, es habe genug zu essen gegeben, doch seien die Platten zwischenzeitlich leer gewesen. Er versteht die Beschwerden: „Es ist schade, dass das so gelaufen ist. Wir bedauern das für die Gäste.“

Für die Büfetts im Erdgeschoss und im ersten Stock zeichnete das Friedberger Lokal Samok verantwortlich, das für die Stadt schon die Schlosseröffnung und einen Sommerempfang kulinarisch bestückt hatte. Die Sicht von Samok-Chef Michael Speckner: „Da beide Büfetts von einigen Gästen eigenständig eröffnet wurden, war der darauf folgende Ansturm nur schwer unter Kontrolle zu halten.“ Das Flying Dessert-Büfett und die Mitternachtsbüfetts seien dann entspannter und geregelt abgelaufen. Er will den Schaden wiedergutmachen: „Später folgende Gäste, die ihren Nachteil hatten, lade ich gerne zu einem unserer Donnerstags-Menüs ein.“ Diese sind am 17. Januar, 7. und 21. Februar und 7. März. Er bittet um Reservierung unter info@dein-samok.de

Die Silvesterparty in Bildern:

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren