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Warum die Müllgebühren sind, wie sie sind

Kommentar Von Thomas Goßner
28.12.2020

Plus Die Gelbe Tonne hat nicht zu den erwarteten höheren Müllgebühren im Wittelsbacher Land geführt. Das hat seinen Grund.

Im Streit um die Einführung der Gelben Tonne im Wittelsbacher Land spielten neben dem Umweltaspekt auch die Müllgebühren stets eine wichtige Rolle. Selbst die Befürworter schlossen nicht aus, dass die Bürger für mehr Service am Ende auch mehr zahlen müssen.

Schließlich bekam der Landkreis Aichach-Friedberg seinerzeit einen mittleren sechsstelligen Betrag im Jahr von den Dualen Systemen für die sortenreine Erfassung auf den Wertstoffhöfen. Indes - es ist anders gekommen. Auch mit Gelber Tonne sind die Gebühren stabil geblieben und werden es wohl weiterhin sein.

Die Gründe für diese positive Entwicklung sollten nicht in Vergessenheit geraten. Während die frühere Chefetage der Abfallverwertungsanlage (AVA) mit politischer Rückendeckung vor allem aus Stadt und Landkreis Augsburg nach Gutsherrenart, aber offenkundig mit wenig Sachverstand schalten und walten konnte, hat die neue Geschäftsführung im zurückliegenden Jahrzehnt viele Weichen auf Zukunft und Wirtschaftlichkeit gestellt.

AVA: Vom Selbstbedienungsladen zum Dienstleister

Aus dem Selbstbedienungsladen AVA ist so ein moderner Dienstleister geworden, der die Entsorgungssicherheit für die ganze Region gewährleistet. Dieser vom Wittelsbacher Land aus eingeleitete und vorangetriebene Kurswechsel zahlt sich heute zusammen mit einer bürgernahen Müllpolitik durch vergleichsweise günstige Tarife aus.

Lesen Sie dazu unseren Bericht: Wie sich die Müllgebühren im Wittelsbacher Land entwickeln

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