1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Was Eichmann im Friedberger Wahlkampf zu fürchten hat

Was Eichmann im Friedberger Wahlkampf zu fürchten hat

Thomas Goßner.jpg
Kommentar Von Thomas Goßner
18.10.2019

Das größte Risiko für den Friedberger Bürgermeister geht nicht von seinen Gegenkandidaten aus.

Fünf Monate vor der Kommunalwahl haben die Parteien und Gruppierungen in Friedberg die wichtigen Weichen weitgehend gestellt. Schon früh war klar, dass die SPD wieder mit Amtsinhaber Roland Eichmann ins Rennen geht, der auch von den Parteifreien Bürgern unterstützt wird. Cornelia Böhm, die bereits 2014 für den Chefsessel im Rathaus kandidierte, wirft auch diesmal ihren Hut in den Ring.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Für die Freien Wähler muss wohl Johannes Hatzold noch einmal ran, nachdem die ursprünglich ins Auge gefasste Frau nun doch nicht zur Verfügung steht. Die Grünen präsentieren mit Egon Stamp ein unverbrauchtes Gesicht. Und was macht die CSU?

Die wird nächste Woche parteiintern festzurren, mit wem sie in den Kampf um den Chefsessel im Rathaus führen will. Fest steht bislang nur: Es ist nicht gelungen, eine neue Kraft von außen zu holen, wie es der SPD vor sechs Jahren mit Roland Eichmann erfolgreich vorexerziert hat.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Kein CSU-Stadtrat will sich bewerben

Von den amtierenden Stadträten ist niemand bereit, Eichmann herauszufordern. CSU-Vertreter der jüngeren Generation wie Sven Güntner und Martin Trübenbacher stellen sich nicht einmal mehr auf der Stadtratsliste zur Wahl. Und auch Simone Losinger, die als Bürgermeisterkandidatin gehandelt wurde, hat längst abgewunken.

Ernsthaft zu fürchten hat Roland Eichmann seine Mitbewerber wohl kaum, auch wenn die schiere Zahl von Aspiranten eine Stichwahl nicht unwahrscheinlich macht. Gefahr droht tatsächlich von anderer Seite: Die Affäre um den Ausbau der Bahnhofstraße, den Eichmann entgegen dem Rat der Mitarbeiter ohne die nötigen Beschlüsse des Stadtrats in Gang gesetzt hat, wird in den kommenden Wochen und Monaten noch Kreise ziehen.

Nach allem, was zu hören ist, könnte es unangenehm werden – und das mitten im Wahlkampf.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren