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  3. Aichach-Friedberg: Söhne so verschieden wie Tag und Nacht: Eine Familie lebt mit ADHS und Autismus

Aichach-Friedberg
27.02.2024

Söhne so verschieden wie Tag und Nacht: Eine Familie lebt mit ADHS und Autismus

Die Brüder Simon (links) und Lukas (rechts) kämpfen mit sehr unterschiedlichen Diagnosen. Ein normales Familienleben sei da kaum möglich, räumen die Eltern Christian und Marion ein.
Foto: Anna Katharina Schmid

Plus Lukas und Simon könnten nicht unterschiedlicher sein. Die Eltern waren am Ende ihrer Kräfte, bis sie sich für drastische Lösungen entschieden.

Das Lachen ist von Weitem zu hören. Ein Scharren, es klappert – dann schießt Lukas* mit seinem Schlitten über die schmale Piste. Ein Stück auf dem Rasen, eine enge Kurve, dann mit Schneeresten bedeckte Treppen hinunter. Kaum ist er unten angekommen, springt der Elfjährige auf und stürmt zurück zum Start. Sein Bruder kommt zögerlich dazu. Simon*, 13, schüttelt unwohl die Hände, beäugt die provisorische Schlittenbahn und verzieht das Gesicht. "Aus dem Weg, Simon", schreit Lukas. 

Zwei Brüder, die sich schon auf den ersten Blick kaum ähneln. Lukas, blitzende blaue Augen, immer ein breites Lächeln im Gesicht, immer in Bewegung. Simon, hochgewachsen und ernst, den Blick meist abgewendet, das Kinn gesenkt. Wie groß die Unterschiede zwischen den Kindern aus dem Landkreis Aichach-Friedberg wirklich sind, zeigt sich an den Diagnosen. ADHS der eine, eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) mit Asperger-Syndrom der andere. Extrovertiert gegen introvertiert, kreatives Chaos gegen geordnete Routine. Die Brüder können nicht zusammen im Auto mitfahren, keine gemeinsamen Urlaube verbringen, kaum nebeneinander am Tisch sitzen. Und die Familie? Der ging die Kraft aus.

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03.03.2024

Die Reportage löst das Gefühl von Empathie gegenüber der Familie und Helfenden und Wut auf die starren Strukturen gleichermaßen aus. Steine fallen vom Herzen, weil die Famlie nun ein relativ harmonisches Leben führen kann. Unmöglich, hier von einer (beziehungsweise zwei) "Störung(en)" zu sprechen, auch wenn es neurologisch so diagnostiziert wird. Ich würde eher sagen, dass die Gesellschaft, das Schulsystem und alles "Normale" gestört ist - im Hinblick auf Vielfalt, Flexibilität und breit gefächertes Wissen.
Super, dass es so viele Hilfangebote gibt, die das Zusammensein erleichtern. Noch besser wäre eine intelligentere Gesellschaft.