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Dasing
24.04.2024

Bürgersolar Dasing löst sich auf

Ein letztes Mal schütteten die Mitglieder des Vorstands der Bürgersolar Dasing bei der Gesellschafterversammlung Erträge an die Anteilseigner aus: (von links) Peter Praus, Ludwig Mayershofer, Klaus Lueg und Andreas Schuler
Foto: Gerlinde Drexler

2003 ging die erste Bürgersolaranlage in Dasing auf dem Dach der Schule ans Netz. Am Anfang war Überzeugungsarbeit notwendig.

Nach 20 Jahren hat sich die Bürgersolar Dasing GbR aufgelöst. Der Einspeisevertrag mit den Lechwerken (LEW) lief zum Jahresende aus. Die beiden von der Bürgersolar Dasing betriebenen Solaranlagen auf dem Dach der Dasinger Grundschule und dem Garagendach der Gemeinde erzeugten in den zwei Jahrzehnten etwa 770.000 Kilowatt Strom. Die Anteilseigner bekamen insgesamt rund 1300 Euro pro Anteil ausgeschüttet. Bei der letzten Gesellschafterversammlung Mitte April erinnerte Geschäftsführer Klaus Lueg an die Anfänge.

Das Unternehmen aus Dasing hatte eine Vorreiterrolle

„Wir hatten damals wirklich eine Vorreiterrolle“, so Lueg. 2003 ging die erste Bürgersolaranlage in Dasing auf dem Dach der Schule ans Netz. 160 Module waren in der Rekordzeit von elf Tagen montiert, Wechselrichter und Schaltschrank angebracht worden. Auch die LEW hatten schnell reagiert und den Einspeiseschalter angebracht. Finanziert worden war die Anlage, die eine Leistung von 25,6 Kilowatt Peak (kWp) hat, durch den Verkauf von 221 Anteilsscheinen zu je 500 Euro. Auch die Gemeinde selbst, die zuerst das Dach der Schule und ein Jahr später auch das Garagendach am Bauhof zur Verfügung stellte, unterstützte das Vorhaben und zeichnete zehn Anteile. Um die Dachnutzung zu bekommen, sei schon Überzeugungsarbeit notwendig gewesen, erinnerte sich Lueg. Das Ziel der Bürgersolar Dasing beschrieb er so: „Wir wollten aufzeigen, was möglich ist und zur Nachahmung auffordern.“

Ein Jahr später kam die zweite Solaranlage in Dasing

Attraktive Einspeisevergütungen und der Wunsch, eine für jeden sichtbare Solaranlage zu haben, ließen 2004 die Idee zu einer zweiten Anlage entstehen. Die Finanzierung erfolgte nicht über neue Anteilsscheine, sondern auf Kreditbasis. Die zweite Anlage auf dem Garagendach finanzierte sich komplett über die Einspeisevergütungen. Beide Anlagen zusammen hatten eine Leistung von knapp 41 kWp.

Nach 20 Jahren Laufzeit war Lueg stolz, dass seine vorsichtigen Prognosen bezüglich der eingespeisten Leistung übertroffen worden waren. Insgesamt fast 770.000 Kilowattstunden (kwh) Strom hatten beide Anlagen erzeugt. Für die Anteilseigner bedeutete das, dass sie insgesamt rund 1300 Euro pro Anteil ausgezahlt bekamen. Also fast das Dreifache ihres Einsatzes. Die Summe würde einer Verzinsung von elf bis 13 Prozent entsprechen, hatte Vorstandsmitglied Andreas Schuler überschlagen. Beim Start vor 20 Jahren war Geschäftsführer Lueg davon ausgegangen: „Sechs Prozent müssten wir schaffen.“

Nach zwei Jahrzehnten endete Ende vergangenen Jahres die Einspeisevergütung. Obwohl Lueg überzeugt war, dass die beiden Solaranlagen „noch für weitere 20 Jahre gut sind“. Nachdem die Garage für den Neubau am Dasinger Rathaus abgerissen werden musste, war die Anlage auf dem Dach bereits 2022 abgebaut und verkauft worden. Die Anlage auf dem Schuldach übernahm Ende 2023 die Gemeinde. Anders als die Bürgersolar mit ihren 58 Anteilseignern kann die Kommune nämlich auf Eigenverbrauch umstellen und die Anlage weiter nutzen. Die Anteilseigner erhielten auf der Gesellschafterversammlung ein letztes Mal ihre Ausschüttung ausbezahlt. Der Rest der Summe, knapp 2000 Euro, geht als Spende an die Bücherei Dasing für die Neuanschaffung von Medien. 

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