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Friedberg
08.05.2022

Das bringt der Friedberger Musiksommer 2022

Die Fahnen des Friedberger Musiksommers wehen Ende August wieder über dem Stadtbild.
Foto: Gerd Horseling (Archivbild)

Jazz, Klassik, Kinderkonzert - der Vorverkauf für die Konzertreihe in Friedberg hat begonnen. Beim Musiksommer ist dieses Jahr wieder viel Abwechslung geboten.

20 Jahre "Friedberger Musiksommer": Was 2002 mit einem Kammerkonzert mit Fine Arts und einem Jazz-Frühschoppen begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem internationalen Festival mit sechs Konzerten an fünf Tagen entwickelt. Selbst die Einschränkungen durch die Pandemie in den vergangenen beiden Jahren haben das Engagement der organisierenden "Bürger für Friedberg" nicht bremsen können. Gemeinsam mit Festival-Leiter Karl-Heinz Steffens wurde den Musikerinnen und Musikern in dieser für alle Kulturschaffenden schweren Zeit eine Bühne geboten.

Nun haben die Vorbereitungen für die Jubiläumskonzerte vom 31. August bis 4. September begonnen, die vom Jazz über die Klassik bis zum Kinderkonzert viel Abwechslung bieten. Karl-Heinz Steffens: "Wir haben uns wieder große Mühe gegeben, ein vielseitiges, aufregendes und interessantes Programm zusammenzustellen, welches von unseren internationalen Gastmusikern interpretiert und von unseren fleißigen Helfern mit großem Engagement begleitet wird." Das ist heuer geboten:

  • Mittwoch, 31. August, 20.30 Uhr, in der Rothenberghalle: Unter dem Titel "School Of Pop" melden sich die Friedberger Allstars mit fetzigen Pop-Grooves zurück. Berühmte Songs von Steve Wonder, ABBA, Filmmusiken, Amy Winehouse und vielen anderen Popgiganten erleben in den Arrangements von Thomas Zoller ihre Premiere im Musiksommer.
  • Donnerstag, 1. September, 19.30 Uhr, im Wittelsbacher Schloss: Bei der Nachtmusik im Schloss geht es in zwei Länder, die das Publikum des frühen 20. Jahrhunderts in besonderem Maße faszinierten. Zu hören ist ungarische Musik von Zoltán Kodály und das berühmte Klavierquintett von Johannes Brahms, dem größten Ungarn-Fan unter den Meistern des 19. Jahrhunderts. Außerdem das Klavierquartett von Joaquín Turina und die "Siete Canciones Populares" von Manuel de Falla, gesungen von der Mezzo-Sopranisitin Daria Rositskaya.
Der Kirchenraum von St. Jakob bildet den Rahmen für himmlische Klänge im Rahmen des Friedberger Musiksommers 2022.
Foto: Eventfotograf Udo Koss (Archivbild)


  • Freitag, 2. September, um 19.30 Uhr in der Kirche St. Jakob: Himmlische Klänge stehen auf dem Programm. Dem Kirchenraum von St. Jakob angemessen, erklingt das "Stabat Mater" des italienischen Barockmeisters Giovanni Battista Pergolesi. Zwei Gesangssolistinnen interpretieren gemeinsam mit dem Festival-Ensemble dieses Werk italienischer Barockmusik. Franz Schubert galt schon immer als der Sehnsuchtskomponist der Romantik. In seinem Oktett steht, neben der großen Virtuosität der einzelnen Instrumente, oft die Zeit förmlich still, und es öffnen sich Türen in eine jenseitige Welt.
  • Samstag, 3. September, um 15 Uhr in der Rothenberghalle: Mit "Peter und der Wolf" gibt es wieder ein eigenes Konzert für die jüngsten Besucher: Das Musikmärchen für Kinder von Sergei Prokofjew hat das Ziel, Kinder mit den Instrumenten eines Sinfonieorchesters vertraut zu machen. Heute ist es weltweit eines der am meisten gespielten Werke klassischer Musik.

Wiener Geschichten beim Friedberger Musiksommer

  • Samstag, 3. September, um 19.30 Uhr in der Rothenberghalle: "Wiener Geschichten" gibt es unter anderem mit zwei Walzern von Johann Strauss, den "Rosen aus dem Süden" und dem Kaiserwalzer. Aber Wien war auch immer Brutstätte des Neuen, auch wenn darum bis heute kräftig gestritten wird. Es erklingen die eindrucksvollen "6 Lieder nach Maeterlinck" von Alexander von Zemlinsky, dem Wegbereiter von Gustav Mahler. Zum Wahl-Wiener geworden ist der Hanseate Johannes Brahms, dessen jugendlich frische Serenade Nr. 1 in ihrer Urfassung für Nonett dieses wienerische Konzert beschließen wird.
  • Sonntag, 4. September, um 11 Uhr in der Rothenberghalle: Bei der Matinee plaudert Karl-Heinz Steffens über Musik. Und zwar mit seiner und ohne seine Klarinette.

Karten gibt es unter Telefon 0821/609299 oder E-Mail an info@friedberger-musiksommer.de; weitere Infos unter www.friedberger-musiksommer.de. (AZ)

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