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Landkreis Aichach-Friedberg
10.06.2024

Katastrophenfall im Landkreis Aichach-Friedberg nach Flut aufgehoben

Nach dem Hochwasser wurden die Kissinger Feuerwehr von Kolleginnen und Kollegen aus Schweinfurt unterstützt.
Foto: Bernhard Weizenegger

Nach dem Dauerregen sind noch nicht alle Schäden des Hochwassers beseitigt. Die Lage verbessert sich, sodass der Katastrophenfall am Montag aufgehoben wurde.

Schläuche auf den Straßen, Dixi-Toiletten und zerstörte Möbel in der Hofeinfahrt – an einigen Orten im Landkreis sind die Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Hochwasser noch nicht abgeschlossen. Dass am Wochenende erneut Regen fiel, hatte gerade in den südlichen Gemeinden Auswirkungen. Das Kanalnetz ist stark belastet, das Grundwasser stieg wieder leicht an. Wie ist die Situation im Kreis? 

Friedberg Die Lage in Friedberg hat sich weitestgehend entspannt – mit einigen Ausnahmen. Alle hochwasserbedingten Straßensperrungen seien inzwischen wieder aufgehoben, berichtet Pressesprecher Frank Büschel. Auch das Trinkwasser sei einwandfrei. Doch Unterm Berg und in der Afrastraße sei der Grundwasserpegel weiterhin hoch, noch immer könnten deswegen nicht alle Keller ausgepumpt werden. „Einzelne Haushalte in St. Afra können wegen des hohen Grundwasserstandes immer noch nicht an das Abwassernetz genommen werden“, erklärt Büschel. Inzwischen sei allerdings der Strom bis zu den Hausanschlüssen überall wieder bereitgestellt. Noch immer stehen Container für die vom Wasser zerstörten Einrichtungsgegenstände an vielen stark betroffenen Straßen, in Paar-Harthausen, Rinnenthal und Ottmaring wurden sie inzwischen abgezogen.

Während der Wasserstand in den Bächen wieder deutlich zurückgegangen ist und nur noch große Wasserlachen auf manchen Feldern von den starken Regenfällen zeugen, stieg im Friedberger See der Wasserstand über die vergangenen Tage weiter an, Büschel bezeichnet ihn nun als „kritisch“. Es herrscht dort momentan ein Bade-, Bootsfahrt- und Tauchverbot.

Kissing/Mering In Kissing fand am Montag eine Lagebesprechung mit Vertretern der beiden Gemeinden, dem Landratsamt und Fachbehörden statt. Durch den Regen am Wochenende stieg das Grundwasser wieder leicht an, zeitweise erhöhte sich auch der Flusspegel der Paar bei St. Afra auf 66 Zentimeter, lag damit aber unter der Meldestufe 1. Das Kanalnetz ist nach wie vor stark belastet, wie Kissings Bürgermeister Reinhard Gürtner bestätigte. „Wir müssen Geduld haben.“ Am Dienstag und Mittwoch stehen bei der Firma Häfele wieder Sperrmüllcontainer zur Verfügung. 

Auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Mering, Florian Mayer, sagte: „Das Wasser fließt nur langsam ab. Es kann zwei bis drei Wochen dauern, bis sich das normalisiert hat.“ Er wies erneut darauf hin, Wasser zu sparen. Diese Maßnahme sei von einigen Bürgerinnen und Bürgern hinterfragt worden. Dabei belaste selbst Abwasser aus anderen Gemeinden wie Steindorf die Kanäle, das ganze Gebiet des Abwasserzweckverbandes sei betroffen. Auch die Pumpen sollten bei eingedrungenem Grundwasser weiter im Einsatz bleiben, um den Pegel zu halten. Ablaufen könne es nicht – aber so ließen sich weitere Schäden vermeiden und die Kanäle werden entlastet. 

Aichach/Kühbach 

Der Katastrophenfall im Landkreis Aichach-Friedberg wurde mit Wirkung zum 10. Juni um 18 Uhr aufgehoben. Landrat Klaus Metzger teilte mit: „Die Hochwasserstände in den hochwassergefährdeten Gebieten des Landkreises Aichach-Friedberg gehen kontinuierlich zurück, die Prognosen des Hochwassernachrichtendienstes sowie die Wetterprognosen für den Landkreis Aichach-Friedberg sind positiv.“ Die Lage sei derzeit ohne die Hilfe externer Kräfte zu bewältigen, und es bestehe kein Koordinierungsbedarf mehr durch die örtliche Einsatzleitung oder die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises. 

Die Sanierungsarbeiten an der Kreisstraße AIC7 Paar–Radersdorf haben nach dem Hochwasser bereits begonnen.
Foto: Helene Monzer

Eine Straßenbaufirma hat derweil mit den Sanierungsarbeiten an der Kreisstraße Paar/Radersdorf und der abzweigenden Dorflandstraße, die in Richtung Haslangkreit führt, begonnen. Die kaputte Teerstraße wird derzeit abgeschnitten, ausgebaut und neu asphaltiert. Laut Landratsamt werden die Hochwasserflutinstandsetzungsarbeiten voraussichtlich bis 28. Juni andauern. Die Kreisstraße AIC7 Paar–Radersdorf, zwischen Ortseingangsschild von Paar in Richtung des Kreisverkehrs und Radersdorf, ist voll gesperrt. Die überörtliche Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über Kühbach Umfahrung West – B300 – Aichach Nord (AIC30, Schrobenhausener Straße) Richtung Pöttmes (AIC5) und gegenläufig. (mit mz-)

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