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11.03.2009

Am Aschermittwoch war alles vorbei

Der Abschied am Faschingsdienstag hatte etwas Herzzerreißendes: Die Mädchen und Buben der Kindergarde des ORCC hatten jeder ein Schiffchen gebastelt, auf dessen Segel ein Bild und ein Wunsch für Stefanie Brackmann geklebt war - und jedes Kind überreichte sein Schiffchen persönlich. "Das ging mir schon sehr nahe, da gab's auch einige Tränen", gab die 34-Jährige zu. An diesem Abend endete Stefanie Brackmanns Tätigkeit als Trainerin und Leiterin der Garde des ORCC endgültig - angekündigt hatte sie ihren Abschied schon ein Jahr zuvor, am Aschermittwoch 2008. "Ich habe 2006 mein Tanzstudio eröffnet und schon damals gesagt, dass ich wohl zwei Jahre brauchen würde, bis das läuft. Und wenn es dann läuft, dann wird keine Zeit mehr bleiben, die intensive Arbeit beim ORCC fortzusetzen", erklärte Brackmann. Und so war dann 2008 die letzte Faschings-Saison, die unter dem Motto "Viva Las Vegas" stand.

2003 hatte Brackmann - die 2000 schon Faschingsprinzessin in Neusäß war - die Arbeit beim ORCC aufgenommen, nachdem sie von ihrer Bekannten Simone Mitlehner angesprochen worden war. "Am Anfang gab's auch einige Reibereien, vielleicht war ich in meinen Vorstellungen etwas zu forsch - doch das war bald ausgeräumt und es folgten wirklich tolle Jahre", erinnert sich die begeisterte Tänzerin. Die Arbeit war intensiv: Schließlich musste jedes Jahr ein Motto gefunden werden, die Kostüme geschneidert, die Musik zusammengestellt und schließlich auch die Garden sowie die Prinzenpaare trainiert werden. "Unabhängig vom Training habe ich in der letzten Saison 172 Stunden investiert - und dann kamen noch jeweils zwei Stunden Übung mit der Erwachsenengarde, drei Stunden mit den Kleinen und jeweils eine Stunde Training pro Woche mit den Prinzenpaaren hinzu", listet Brackmann auf. Auf Dauer war diese Belastung zusätzlich zum eigenen Tanzstudio nicht mehr zu schultern.

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