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Tennis

15.06.2019

Das Teilnehmerfeld ist hochklassig besetzt

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Dean Thurner vom TC Friedberg ist beim diesjährigen Zavadil-Cup bei der U21 an Position vier gesetzt.
Bild: Peter Kleist

Die Jugend trifft sich zum 17. Zavadil-Cup in Friedberg. In den verschiedenen Altersklassen sind Top-Spieler am Start.

Was vor nunmehr 16 Jahren in ganz bescheidenem Rahmen begann, das ist heute eines der größten und lukrativsten Jugend-Tennis-Turniere in Bayern: der Zavadil-Cup. Ins Leben gerufen wurde das Turnier vom Trainer und Jugendleiter des TC Friedberg, Jiri Zavadil. Heuer nun feiert das Turnier seine 17. Auflage. „Eigentlich ist es schon das 18. Turnier, aber beim allersten Mal 2002 gab es noch keine Punkte für irgendwelche Ranglisten“, erklärt der Turnierorganisator Jiri Zavadil .

Über 200 Jugendliche sind gemeldet

2003 waren es 80 Jugendliche im Alter zwischen zehn und 16 Jahren, die in Friedberg in den Pfingstferien zum Schläger griffen, in diesem Jahr werden es wieder um die 200 sein, die sich um Punkte für die BTV-Kids-Serie oder die DTB-Ranglisten bemühen.

Die Altersspannweite reicht von neun bis 20 Jahren und bei den beiden U21-Konkurrenzen locken neben den Ranglistenpunkten auch Geldpreise. 2000 Euro Preisgeld – 1000 für die jungen Damen, 1000 für die männlichen U21-Akteure – werden ausgelobt. Dabei hat das Turnier auch heuer wieder keinen offiziellen Hauptsponsor, nachdem Peter Greif von der Firma Anton Sießmair Nutzfahrzeuge-Service vor zwei Jahren ausgestiegen war. „Peter Greif hatte uns einst versichert, dass er uns zehn Jahre unterstützt, und das hat er auch gemacht“, bekräftigt Zavadil. Der Jugendleiter und Trainer des TCF kann aber doch wieder ein Preisgeld ausschütten – dank einiger Gönner und Freunde des Vereins, die aber ungenannt bleiben möchten. „Ich freue mich aber sehr über diese Unterstützung“, meint Jiri Zavadil.

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Während die „Großen“, also die U21, erst am Montag, 17. Juni, loslegen, sind die „Kleinen“ – die U9 - am Sonntag und Montag gefordert. Die U10 ist Dienstag und Mittwoch auf dem Großfeld mit dem grünen (etwas sprungreduzierten) Ball im Einsatz, die U11- bis U16-Konkurrenzen laufen von Sonntag bis Mittwoch. Erstmals muss bei diesem Turnier auch ein „Stuhlschiedsrichter“ gestellt werden und diesen Part übernimmt Florian Deiml vom TC Mering. Für den reibungslosen Ablauf des Turniers wollen wieder Jiri Zavadil und TCF-Präsident Stephan Pasdera mit ihren Helfern sorgen.

Zwei Friedberger unter den Top Vier

Bei der U21 ist wieder ein illustres Teilnehmerfeld vertreten. Die männliche Konkurrenz führt Kaim Lemstra vom TC Aschheim, die derzeitige deutsche Nummer 115 an. An Position zwei gesetzt ist Noah Thurner vom TC Friedberg. Der wird momentan auf Platz 133 der deutschen Rangliste geführt und hatte sich unlängst bei ITF-Turnieren in Kairo und der Slowakei seine ersten Weltranglistenpunkte erspielt. Dritter der Setzliste ist Henry Zick vom GW Luitpoldpark München, auf Position vier folgt der Friedberger Dean Thurner. Ebenfalls im Teilnehmerfeld dabei ist Nicolas Santiago vom TC Rot-Weiß Gersthofen, der im Jahr 2017 hier in Friedberg die U16-Konkurrenz gewann. Bei den Juniorinnen ist die Vorjahressiegerin Anja Wildgruber von Iphitos München die Nummer eins. Wildgruber ist momentan in der deutscher Rangliste auf Position 61 geführt und die Münchnerin ist so etwas wie ein Stammgast auf der Anlage des TCF.

Schon 2017 war sie hier am Start, kam bis ins Finale, wo sie dann Maria Schneider vom TC Schwaben Augsburg unterlag. An Zwei gesetzt ist die Vorjahresfinalisten Alia Lex vom TC Rot-Blau Regensburg. Sie ist momentan die Nummer 97 der deutschen Rangliste und brennt natürlich darauf, diesmal vielleicht ihre Dauerrivalin Wildgruber zu bezwingen.

Der TC Friedberg stellt eine ganze Reihe von Spielerinnen und Spielern, vor allem bei den männlichen Konkurrenzen U12 und U14 sind insgesamt elf Nachwuchs-Cracks des TCF am Start. Darunter in der Klasse U12 der frisch gebackene schwäbische Meister Loris Köble. Bei der U11 sind die Friedberger auch mit einem schwäbischen Meister vertreten: mit Levin Bergmiller. Auch einige anderen Akteure, die sich vor Wochenfrist bei den „Schwäbischen“ in Bad Wörishofen ausgezeichnet haben, gehen auf der heimischen Anlage an den Start.

Die weiteren Starter des TCF: Raphael Schreiber (U11), Lasse Bergmiller, Finn Rieber, Max Berchtold, Benjamin Kammer, Magnus Fabian (alle U12), Patrick Link, Fabian Rauser, Markus Schuster, Jonathan Kammer, Felix Fabian (alle U14), Lukas Rieber, Jan Hartisch (beide U16), Johanna Hartisch, Lilli Koch (beide U12), Xenia Schreiber (U14), Paulina Koch, Lisa Eichner (beide U16).

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