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Reitsport

02.10.2020

Das ist bei den Kissinger Turniertagen im Reitpark Mergenthau geboten

Bei den Kissinger Turniertagen geht es am Wochenende wieder hoch hinaus. Im vergangenen Jahr fand das Turnier im Reitpark Mergenthau (hier Alexander Wenzel auf Celest) im Juni statt, aufgrund der Corona-Pandemie gibt es nun erstmals ein Herbstspringen.
Bild: Peter Kleist (Archivbild)

Plus Die Kissinger Turniertage finden von Freitag bis Sonntag im Reitpark Mergenthau statt. Durch die Corona-Pandemie ändert sich vieles. Das steht auf dem Plan.

Hindernisse aufbauen und sauber machen, Laub rechen und vieles mehr. Rund 100 Helfer haben derzeit alle Hände voll zu tun, denn von Freitag bis Sonntag finden im Reitpark Mergenthau die Kissinger Turniertage statt. Normalerweise kämpfen die Reitsportler in Mergenthau im Sommer mit der Hitze, aufgrund der Corona-Pandemie wird es nun ein Herbstspringen.

Lange haben Organisatorin Lisa Wolferseder und ihr Team gewartet und sich nun doch entschlossen, das Turnier zu veranstalten: „Uns war klar, dass es nicht wie sonst im Juni stattfinden kann, da wären die Auflagen zu streng gewesen. Jetzt ist die Situation anders und wir wollen den Sportlern das Angebot machen.“ Viele Reiter seien sehr dankbar, sagt Wolferseder: „Gerade die Profis, die ja ihre Pferde reiten müssen. Auch für die Amateure ist so ein Wettkampf natürlich etwas Besonderes“, so die 32-Jährige, die aber vielen Reitern absagen musste: „Wir hatten so viele Nennungen. Wir mussten einfach irgendwo die Grenze ziehen. Der Andrang war enorm.“

Bei den Kissinger Turniertagen stehen 600 Starts auf dem Programm

Rund 600 Starts sind an den drei Tagen gemeldet. 2019 waren es bei den Kissinger Turniertagen mehr als 1000 – allerdings fanden die Wettkämpfe an zwei Wochenenden statt. Auch Dressurreiten gibt es diesmal nicht. Wolferseder: „Das wäre einfach zu aufwendig. Der Wettbewerb findet bei uns im Freien statt. Alleine die Anlage umzubauen, würde sich nicht lohnen.“

Bild: Peter Kleist (Archivbild)

Kissinger Turniertage mit bis zu 1000 Zuschauern

Der Aufwand wird zudem durch die zahlreichen Maßnahmen im Zuge der Hygienevorschriften erhöht. Rund 1000 Besucher dürfen zuschauen. Für Wolferseder und Co. eine große Verantwortung. Das weiß auch Ehemann Florian Wolferseder. „Das ist in der aktuellen Zeit eine enorme Zahl. Wir müssen wirklich genau achten, dass sich alle an die Regeln halten und natürlich entsprechend die Kontaktdaten aufnehmen. Das ist zusätzliche Arbeit für uns“, so der 35-Jährige. Im Zuge der Corona-Maßnahmen gibt es separate Eingänge sowie eine Maskenpflicht beim Betreten der Anlage. Auch die hinteren Anlagen sind für die Zuschauer gesperrt.

Dort wärmen sich die Sportler und ihre Pferde auf. Für die Sportler ändere sich dagegen wenig, so Lisa Wolferseder: „Außer, dass sie mit Masken kommen müssen.“ Pokale wird es allerdings nicht geben, denn Siegerehrungen finden nicht statt. Lisa Wolferseder: „Schleifen gibt es schon aber keine Ehrenrunden und so weiter. Das erspart uns auf der anderen Seite viel Zeit.“ Das kommt der Organisatorin entgegen, denn anders als im Sommer wird es am ersten Oktoberwochenende früh dunkel. „Wir haben ein enges Programm. Mit Siegerehrungen wäre das kaum möglich.“ Während sich am Freitag die Profi-Springreiter messen, sind am Samstag und Sonntag auch viele einheimische Reitsportler dabei.

Unter anderem Richard Gardner vom Gestüt Jennissen in Stätzling geht bei mehreren Disziplinen an den Start. Er nimmt auch am Höhepunkt des Wochenendes, an der Springprüfung Kl. S* am Sonntagnachmittag teil. Nicht stattfinden wird aufgrund der Vorschriften das Kostümspringen.

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